7 Tipps: Markenkonsistenz für Onlineshops

Während der stationäre Handel auf attraktive Einkaufsatmosphäre setzt, präsentieren sich viele Onlineshops immer noch nüchtern und auf Effizienz getrimmt. Wir verraten Ihnen, wie Sie gegensteuern.



 

Auch das Kauferlebnis im Netz soll Spaß machen – so wie hier zu sehen bei Pull&Bear, dem Markenshop des spanischen Mode­produ­zen­ten Inditex. Aber während Kunden im stationären Handel immer öfter ein einladend wohnliches, fast schon privates Ambiente erwartet, präsentieren die virtuellen Einkaufswelten der Markenshops oft nur ein zweckmäßiges virtuelles Warenlager in Tabellenoptik.

Die folgenden Tipps der UX Designer Tim Böker und Sebastian Bomm verraten, wie man den Grundstein für einen unverwechselbaren Markenshop legt.

1. Big Picture

Die Startseite muss mit einem einzigartigen Aufbau überraschen und den Nutzer in eine andere Welt entführen. Erst dann kommt der Aufbau des eigentlichen Shops an die Reihe.

2. Unterhaltung und Geschichten anbieten

Nutzen Sie kleine visuelle Details und erzählen Sie damit Geschichten! Dies gilt für alle Ebenen des Shops bis hinunter zu den Produktlisten.

3. Vielfältige Produktzugänge

Bei Burberry etwa kann der Besucher direkt aus dem Video der Laufstegshow heraus kaufen. Setzen Sie das Produkt in einen passenden emotionalen Kontext und ermöglichen Sie dann den direkten Zugang zu weiteren Informationen und zum Kauf!

4. Navigation im Fluss

Natürlich muss der Kunde sich jederzeit zurecht­finden, doch liegt die Betonung dabei auf »spielend«. Die Navigation darf nicht wichtiger werden als die Inhalte. Storys sollten alternative Wege zum Produkt eröffnen und den Kunden aus dem Inspirations­modus heraus direkt zum Kauf animieren.
5. »Echtes« Interaction Design

Die Shopgestaltung sollte sich daran orien­tieren, wie Beratungs- und Verkaufssituationen im stationären Geschäft im Idealfall ablaufen.

6. Adäquate Produktinszenierung

Große und viele Produktbilder setzen Kaufimpulse und senken durch ihre Informationstiefe die Retourenquote.

7. Balance zwischen emotional und rational

Emotionale Inszenierung schafft die Voraus­setzun­gen zum Kauf. Je näher der Kunde der Kasse kommt, umso wichtiger werden harte Informationen, um seine Entscheidung abzusichern – aber eben erst im direkten Kaufzusammenhang.

Einen ausfürhlichen Artikel zum Thema Markenkonsistenz im Netz finden Sie in der WEAVE 02.2014





2 Kommentare


  1. becker

    Nichts sagende Phrasen – auch im Weave Artikel, leider wie die anderen viel heiße Luft um nichts.


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