Der ganze Weg ein Schild: Pentagram gestaltet Penn Station neu

Die Kreativen von Pentagram New York haben sich selbst oft genug über das düstere Labyrinth der Penn Station geärgert – und die Metro-Station jetzt spektakulär umgestaltet.



Die Penn Station in New York ist ein Knotenpunkt. Mehr als 650.000 Menschen steigen hier tagtäglich um. Und fluchten. Über die düsteren Gänge, die schlechte Beschilderung, das unübersichtliche Labyrinth in dem man schnell die falsche Abbiegung nehmen konnte.

Unter ihnen sicherlich auch einige Kreative der New Yorker Designagentur Pentagram, die mit dem neuen Leitsystem für die Penn Station einen weiteren großen Auftrag bekam – und ihn gewohnt kühn meisterte.

Pentagram-Partner Michael Gericke und sein Team setzen bei der Neubeschilderung ganz auf Typografie und vor allem auch auf Größe.

Warum sich mit kleinen Schildern abgeben und die Leute dazu zwingen, stehen zu bleiben und nach ihnen Ausschau zu halten, wenn man meterlange Wände hat?

Diese Wände nutzen sie für riesige Typografie, die zu den verschiedenen Linien führt, zu Kartenhäusern, Taxen, Bussen und Ausgängen.

Manche der 50 Grafiken sind so lang wie ein Basketballfeld, andere schlängeln sich um die zahlreichen Säulen und alle sorgen dafür, das der Fluss der Menschen ganz entspannt weiterfließen kann.

Als »simpel, spielerisch, freundlich und mitreißend« beschreibt Michael Gericke das neue Leitsystem, das zudem in Blau und Gelb leuchtet und so die Sonne und den Himmel in die einst so düsteren Gänge holt.

Einzig schade, dass es bisher nur durch den West Concourse der Penn Station führt, denn der Umsteigebahnhof wird nach und nach umgebaut.


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