Auf Purple folgt Brown: Aurèle Sack stellt neuen Font vor

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Aurèle Sack hat den Spleen, seinen Schriften stets Farbnamen zu geben. Auf seine LL Purple folgt nun demnächst sein neuester Farbstreich: LL Brown.



Aurèe Sack hat den Spleen, seinen Schriften stets Farbnamen zu geben. Auf seine LL Purple folgt nun demnächst sein neuester Farbstreich: LL Brown.

Die LL Brown ist eine Grotesk, die stark an die Tradition der englischen und deutschen Grotesk des frühen 20. Jahrhunderts anlehnt. Aurèle Sack nennt hierbei Arbeiten von Edward Johnston (1872–1944) und Arno Drescher (1882–1971) als Inspirationsquelle. LL Brown ist eine zeitgemäße Schrift, welche die Stärken der Johnston (aufgrund ihres Einsatzes für die Londoner Bahnbetriebe ursprünglich „Underground“ genannt) mit einem modernen Antlitz vereint.

Erhältlich ist LL Brown demnächst bei dem Schweizer Schriftenlabel Lineto in vier Stärken: Ultralight, Light, Regular und Bold, dazu vier herkömmliche Kursive und vier linksgeneigte Kursive. Der Regular-Schnitt kommt etwas kräftiger daher als bei gewöhnlichen Schriften, was dem Fließtext Dynamik und Kontrast verleiht. Die Kursive fügt sich mit ihrer 10°-Neigung gut ins Schriftbild. Der Einsatz in diversen Publikationen beweist ihre Funktionalität sowohl in kleinen Gößen (Das Magazin; Alex Hanimann), als auch im Display-Bereich (Josef Maria Odermatt Werkkatalog; Ecal By Tschumi; Xavier Veilhan).

Ursprünglich begann die Arbeit an LL Brown im Oktober 2006 zusammen mit dem Züricher Designer Lex Trüb, was sich jedoch im Laufe der Zeit mehr zu einem persönlichen Projekt von Aurèle Sack verlief. Auréle arbeitet und lehrt (am ECAL) in Lausanne, hautpsächlich in den Bereichen Schriftentwurf und Editorial-Design. Im Moment gibt er LL Brown den letzten Feinschliff.


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