Die Kunst der Intervention

20110615

KörberForum, Hamburg
Event, Kongress
www.koerber-stiftung.de

 
Gesellschaftliche Eingriffe von Kunst, Politik und Militär
 
Das Konzept der »Intervention« wird gegenwärtig in unterschiedlichen Gesellschaftsbereichen diskutiert.



Gesellschaftliche Eingriffe von Kunst, Politik und Militär

Das Konzept der »Intervention« wird gegenwärtig in unterschiedlichen Gesellschaftsbereichen diskutiert. Ob als militärische, politische oder künstlerische Interven- tion, stets soll aktives Eingreifen soziale Wirklichkeit ver- ändern – und zwar möglichst zum Besseren, wie auch immer dies definiert und normativ begründet ist. Doch welche Möglichkeiten zur Veränderung sozialer Kontexte gibt es überhaupt? Welche tatsächlichen Auswirkungen und (un-)intendierten Folgen haben Interventionen? Und unter welchen Bedingungen sind solche Eingriffe wünschenswert und legitim? Diese Fragen sollen im Rahmen einer Konferenz von Wissenschaftlern und Praktikern aus Kunst, Politik und Militär diskutiert werden. Ziel der Veranstaltung ist es, durch interdisziplinären Gedanken- und Erfahrungsaustausch zu einem erweiterten Verständnis von Interventionen beizutragen, alternative Perspektiven für den kritischen Umgang mit Interventionen und ihren Folgen zu eröffnen und Raum für einen innovativen Dialog zwischen Gesellschaftsbereichen zu bieten, die in der Regel wenig Austausch pflegen.

Veranstalter
Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) Helmut-Schmidt-Universität – Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU) Körber-Stiftung

Initiatoren
Friedrich von Borries, HFBK Berit Bliesemann de Guevara, HSU

Programm

Begrüßung (10 Uhr) Matthias Mayer, Körber-Stiftung Martin Köttering, Präsident der HFBK Wilfried Seidel, Präsident der HSU

Einleitung: Was ist eine Intervention? (10.25 Uhr)

Begriffsannäherung aus kunsttheoretischer, designkritischer und sozialwissenschaftlicher Perspektive Friedrich von Borries, HFBK Berit Bliesemann de Guevara, Institut für internationale Politik der HSU

Wie wird interveniert? Teil 1: Politik und Militär (11 Uhr)

Berichte aus der Praxis Michael Daxner, Institut für Sozialwissenschaften der Universität Oldenburg
Hans-Werner Fritz, Divisionskommandeur der Division Spezielle Operationen der Bundeswehr Moderation: Amelie Deuflhard, Kampnagel, Hamburg


Mittagspause (12.30 Uhr)

Wie wird interveniert? Teil 2: Kunst (13.15 Uhr)
Berichte aus der Praxis Torsten Michaelsen, LIGNA, Hamburger Künstlergruppe Wolfgang Zinggl und Martina Reuter, WochenKlausur, Wiener Künstlergruppe Moderation: Klaus Schlichte, Institut für Interkultu- relle und Internationale Studien, Universität Bremen

Wie wirksam sind Interventionen? (15 Uhr)
Kritische Reflexion der Praxis: überlegungen zu Ergebnissen und Folgen von künstlerischen und militärischen Interventionen Alain Bieber, ARTE-Creative, Jochen Hippler, Institut für Entwicklung und Frieden, Universität Duisburg-Essen

Moderation: Matthias von Hartz, Künstlerischer Leiter des Internationalen Sommerfestivals Hamburg

Nachgedanken zweier Konferenzbeobachter (16.30 Uhr)

Klaus Schlichte, Institut für Interkulturelle und Internationale Studien, Universität Bremen Amelie Deuflhard, Kampnagel, Hamburg

Abendveranstaltung in Kooperation mit dem Deutschlandfunk, DRadio Wissen und der Süddeutschen Zeitung Intervention: Neue Orte des Politischen (19 Uhr)
Friedrich von Borries, HFBK Dieter Rucht, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung Regula Stämpfli, Autorin, Brüssel

Moderation: Stephan Detjen, Chefredakteur Deutschlandfunk, Köln

Bitte melden Sie sich zum Symposium unter wissenschaft@koerber-stiftung.de an. Geben Sie dabei bitte an, ob Sie auch an der öffentlichen Abendveranstaltung »Intervention: Neue Orte des Politischen« teilnehmen möchten.

Foto: Friedrich von Borries  © Thomas Schweigert


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