1 Year Neonchocolate

20110528

Neonchocolate Gallery, Berlin
Ausstellung
www.neonchocolate.de

Die Neonchocolate-Galerie in Berlin feiert ihr einjähriges Bestehen mit einer kleinen Ausstellung.




Die Neonchocolate-Galerie in Berlin feiert ihr einjähriges Bestehen mit einer kleinen Ausstellung. Zusammen mit den Collagen von Herrn Müller wird noch einmal die Serie »Waldminiatur« gezeigt.

LARS HENKEL

Die Serie »Waldminiatur« basiert auf einer experimentelle grafische Erzählung. Diese Kurzgeschichte erzählt die Geschichte eines Mannes, der sich im Wald verirrt. Er verliert die Orientierung und dringt immer weiter in den Wald ein. Dabei verschwimmt die äußere Welt mit den imaginären Traumwelten und verwandelt sich in eine bedrohlichen Szenerie. Die Tiere erscheinen befremdlich und der Wald entwickelt ein unkontrollierbares Eigenleben.

HERR MÜLLER

»His whereabouts never were an issue, only the souvenirs!«
Diese Szenerie ist die Weiterführung von Herr Müllers Thema »I like your bad breath daddy«, also der einfachen Tatsache, daß man sich seine Herkunft und die daraus resultierenden Widersprüche nicht aussuchen kann. Wobei das Konstrukt Familie nur die greifbarste Manifestation dieser Gegebenheit ist.

Die stellenweise verbrannten / geschmolzenen Materialen, das zerknüllte Papier, die zerknitterte Folien und übereinandergeschichtete Fetzen von Klebeband, intensivieren die nervöse Spannung der dargestellten Szenerien, das Unbehagen des außer Kontrolle geratenen Alltags.

»Burn in your hell«
Herr Müller über seine Posterserie:»Burn in your hell zeigt drei der berüchtigsten religiösen Spinner – Benedikt XVI., Ayatollah Khomeini und der Dalai Lama – wie sie uns aus dem Abgrund, dem Jammertal, ihrer eigenen unverschämten Drohung entgegen starren. Die in jahrhundertelanger Hingabe bis ins kleinste Detail ausgearbeiteten Visionen von Hölle und Verdammnis, fressen sich aus meiner Perspektive nun in ihre eigenen Gesichter. Angemessen drastisch und detailverliebt sind ihre Portraits umgesetzt. Die verbrannten, geschmolzenen, zerschnittenen und zerissenen Materialien kommen auf den großformatigen Postern zur vollen Geltung.“

Ausstellungseröffnung: Samstag, den 28. Mai, 19.00 Uhr


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