Store&Story

Das Label für schwedische Mädchenmode kommt Anfang November in die Hamburger Mönckebergstraße.



Bild 1: So sehen Monki-Shops aus. Bei Redaktionsschluss war der Hamburger Store noch im Aufbau

Bild 2:Direkt nebenan wird Weekday eröffnen. Bisher gibt es nur Bilder von bestehenden Läden wie diesem,wo Mode auf riesigen Buch-staben präsen-tiert wird

Shopdesign. Monki hat nichts mit Affen zu tun. Der Sage des Labels nach, hinter dem H&M steht, sollen in einer alten Weberei bei einer unerwarteten chemischen Reaktion „a batch of plump black Monkis“ in den Himmel gestiegen sein. Das Label für schwedische Mädchenmode kommt Anfang November in die Hamburger Mönckebergstraße. Die Kollek­tion ist laut eigenen Angaben ein „Flirt zwischen expressivem Streetstyle und frischem skandinavischen Modebewusstsein“. Das soll auch der Shop plakativ kommunizieren. Das Konzept zielt darauf, „Grafik, Mode und Store­design in einer umfassenden Geschichte zu kombinieren“. Jeder Store soll einzigartig sein, bedient sich aber der Elemente der Monki-Welt. Dazu zählen poppige Farben, der Siebzi­ger-Jahre-Look sowie Illustratio­nen, die rund um die schwarzen Monkis wuchern. Gleich nebenan wird ein weiteres H&M-For­mat eröffnen: Weekday mit Urban Wear für Frauen und Männer, darunter das Denim-Label Cheap Monday. Das Store-Konzept kommt aus Stockholm und hieß ursprünglich Weekend, denn es war nur dann geöffnet. Der Mix aus cooler Mode und guter Musik und die Kooperation mit jungen skandinavischen Desig­nern, die oft direkt von der Modeschule weg engagiert wurden, verschaffte dem Label eine wachsende Fangemeinde, sodass der Laden auch wochentags geöffnet und entsprechend umbenannt wurde. Weekday ist ebenfalls bekannt für extravagantes Shopdesign. Eines der schwedischen Geschäfte widmete sich etwa dem Thema „Toxic Explosion“: Dort waren kaputte Säulen zu sehen, deren niedergestürzte Fragmente als Displays für die Klamotten dienten. Jeder Laden wird individuell ausgestattet, wobei alle auch verbindende Elemente haben. Wie H&M zu solchen neuen Konzepten kommt? Im Frühjahr 2008 hatte das Unterneh­men die Modegruppe Fabric Scandinavien übernommenen, zu denen beide Label sowie Cheap Monday zählen. Man darf gespannt sein, wie das Ganze in Deutschland ankommt.


(Diesen Artikel finden Sie in Heft PAGE 12.09)


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