Betriebsausflug

20120525 - 20120609

 
Programm in Hamburg 25.05.-09.06.2012ein Austauschprojekt der Kulturbetriebe Hamburg und Leipzig
 
Der »Betriebsausflug« hat vom 20.



Programm in Hamburg 25.05.-09.06.2012
ein Austauschprojekt der Kulturbetriebe Hamburg und Leipzig

Der »Betriebsausflug« hat vom 20. April bis 05. Mai 2012 Hamburgs kulturelles Angebot der freien Kunst-
Szene in Leipzig präsentiert. (siehe www.betriebsausflug.cc archiv, ab dem 15.05.2012)
Im Gegenzug wird vom 25. Mai bis 09. Juni der »Kulturbetrieb Leipzig« nach Hamburg reisen, zahlreiche
Ausstellungen, Performances, Konzerte und Diskussionen finden in Projekt-, Kunsträumen und freien
Galerien statt.

Die von Künstlern selbstorganisierten Atelier-, Künstlerhäuser und Projekträume sind Netzwerke, die sich im
Rahmen des Austauschprojektes Betriebsausflug gegenseitig Räume und Unterstützung bieten.
Leipzig bietet scheinbar unendliche Nischen, Freiräume und Brachen, Verhältnisse von denen man in
Hamburg nur noch träumen kann. Der Wandel der Städte, die Diskussion um Kreativwirtschaft als
Standortmarketing und die Instrumentalisierung der freien Kunstszene in Städten wie Hamburg und Berlin,
bringt die Akteure in Leipzig dazu, die Entwicklung in der eigenen Stadt bewusst mitzugestalten. Die
gegensätzlichen Beschaffenheiten und Situationen der beiden Städte sind zu erforschen, zu diskutieren und
zu reflektieren. Der Kulturbetrieb Hamburg kann in dieser Hinsicht von vielfältigen Erfahrungen berichten.
Ateliergemeinschaften wie das SKAM an der Reeperbahn1, das Frappant in der grossen Bergstrasse und
viele der kleinen freien Galerien gehören der Vergangenheit an. Viele der Räume, die sich erhalten konnten
und neu hinzugewonnene, wie das Gängeviertel und die Viktoria Kaserne sind Gastgeber für die
ausstellenden Leipziger.

Das Projekt wurde durch den, im September 2009, erschienenen Artikel in der LVZ angestossen:
»Leipzig will 300 Hamburger Künstlern Asyl bieten«, sollten sie aus dem Gängeviertel wieder vertrieben
werden. Eine Delegation des Gängeviertels folgte der Einladung des Baubürgermeisters Zur Nedden.
Mark Mark Matthes und Christine Ebeling waren Teil der ersten Delegation des Hamburger Gängeviertels in
Leipzig und haben das Konzept erarbeitet.

Die Hamburgische Kulturstiftung, die Kulturbehörde und der Fonds Soziokultur unterstützen den
Betriebsausflug und decken damit einen Grossteil der damit verbundenen Kosten.
Es bleibt jedoch ein Unterfangen, welches nur durch die Motivation und Mitarbeit aller Beteiligten umsetzbar
wird.


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