ART & TOYS

20120526 - 20120916

me Collectors Room Berlin
Ausstellung
www.me-berlin.com

 
Collection Selim Varol
 
»meine sammlung, das bin ich – meine kindheit, meine freunde, meine helden, meine vorbilder, was mir spaß macht, gefühle die mich bewegen.



Collection Selim Varol

»meine sammlung, das bin ich – meine kindheit, meine freunde, meine helden, meine vorbilder, was mir spaß macht, gefühle die mich bewegen. bilder meiner reise: ‘at home i’m a tourist’« (Selim Varol)

Vom 26. Mai bis 16. September 2012 präsentiert der me Collectors Room Berlin die Sammlung von Selim Varol. Damit steht wieder das Thema des Sammelns und der Sammelleidenschaft im Fokus einer Ausstellung. Der 39-jährige, türkischstämmige Sammler aus Düsseldorf sammelt seit seiner Kindheit Toys und besitzt mit rund 15.000 Figuren eine der größten dieser Sammlungen Europas. Einen weiteren Sammlungsschwerpunkt bilden Arbeiten von Künstlern, die ihren Ursprung in der Street Art und im »Pop-Surrealismus« haben. Kennzeichnend für alle Werke der Sammlung sind die enge Verknüpfung zwischen Kunst und Alltag sowie ihr oft spielerisch-humorvoller oder subversiver Charakter.

Die Welt der Toys – zumeist in Asien produziert – ist eine Welt voller Plastik und Vinyl. Die Figuren sind detailgetreue Miniatur-Skulpturen, deren Ausgangspunkte in den Fantasien zeitgenössischer urbaner Künstler und Designer oder auch in Politik und Zeitgeschehen (Andy Warhol, Fidel Catsro, Hitler), der Traumfabrik der Filmindustrie (Batman, Terminator, Rambo) sowie dem Character-Design aus Comic und Manga liegen.

Viele Werke der Sammlung sind durch ihre Präsenz im öffentlichen Raum bekannt. Shepard Fairey machte im Zuge des Wahlkampfes während der US-Präsidentschaftswahlen 2008 mit seinem ikonischen Plakat „HOPE“ für Barack Obama Furore. Und JR, der aktuelle TED Prize-Träger, erlangte beispielsweise 2008 mit „28 millimètres: Women Are Heroes“ in den Favelas von Rio de Janeiro öffentliches Aufsehen, indem er riesige Abbildungen der Anwohnerinnen an die Häuserfassaden anbrachte, um auf deren Lebensgeschichte aufmerksam zu machen und den Frauen eine Stimme zu geben. Auch der New Yorker Künstler KAWS (Brian Donnelly), der seit 1998 mit seinen verfremdeten Bildern auf Bushaltestellen, Telefonzellen und Werbetafeln präsent war, übt seit 1999 einen großen Einfluss auf Selim Varols Sammlung aus. Er wird mit mehr als 160 Werken in dieser Ausstellung vertreten sein.

In der Ausstellung werden insgesamt 3.000 Werke von mehr als 200 Künstlern & Designern aus über 20 Ländern gezeigt.
Geplant ist, dass Künstler, die an der Ausstellung beteiligt sind, Fassaden in der Nachbarschaft bespielen.
Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Sammlungskatalog u.a. mit einem Text von Jeffrey Deitch.

Abbildung: Selims Family 2012 © Daniel Geo Fuchs 470×243


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