Produkt: PAGE 08.2022 Digital

PAGE 08.2022 Digital

Direct-to-Consumer im Trend: New Brands ++ Für NGOs gestalten ++ Design für Musiklabels, Artists, Clubs ++ ENGLISH SPECIAL Yuk Fun ++ Speculative Design: Anti-Game mit AR ++ Erklärfilmserie für nature.org ++ Japanisch-deutscher Katalog
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Was man von erfolgreichen Direct-to-Consumer-Brands lernen kann

Community-Building, Storytelling, Purpose: Erfolgreiche Marken, egal, ob klein oder groß, stehen in engem Austausch mit ihren Kundinnen und Kunden. Direct-to-Consumer heißt dieser Trend, der für Kreative jede Menge Chancen und Herausforderungen bereithält.

Kleine Marken, die oft nur ein einziges Produkt anbieten, erobern den Markt. Direct Brands nennt man sie, die zum einen ohne Zwischenhändler auskommen und zum anderen mit ihrer Community in regem Austausch stehen. Oft sind es Herzensprojekte, bei denen es um Werteorientierung statt Gewinnmaximierung geht. In PAGE 08.2022 beleuchten wir, was man von erfolgreichen Direct-to-Consumer-Brands lernen kann, wie auch etablierten Marken die Transformation gelingt, und stellen die neue Rolle der Agenturen sowie gelungene Kommunikationskonzepte und Strategien für den Communityaufbau vor.

Für NGOs gestalten: Darauf kommt es an!

Genau wie kommerzielle Unternehmen brauchen auch NGOs einen profes­sionellen visuellen Auftritt. Die meisten sind auf Spenden angewiesen und die fließen besser, wenn das Anliegen gesehen und gehört wird. Interessante Jobs für Kreative – schließlich gibt es für NGO-­Projekte zwar weniger Geld, dafür aber ja mehr gestalterische Freiheit. Aber ist das wirklich so? Brandings und Kampagnen für NGOs sind eine spannende, aber auch herausfordernde Aufgabe. Wer Empathie für schwierige Themen wecken will, ohne zu moralisieren oder abzuschrecken, wandelt auf einem schmalen Grat.

Making-of: AR-Game »Valunite«

Wie könnte ein sinnvoller digitaler Service im Jahre 2031 aussehen? Klimawandel, Kriege und Seuchen überschatten bereits die Gegenwart – Nachhaltigkeit und Mehrwert sind nicht mehr nur wohlklingende Schlagwörter, sondern dringende Anforderungen an Design. An der Hochschule Magdeburg-Stendal sollte Timm Klotz für seinen Master in Interaction Design bei Professorin Steffi Hußlein und Diplom-Designer Henrik Rieß ein spekulatives Produkt entwickeln, das herkömmliche Denk- und Kommunikationsmodelle infrage stellt und zugleich nachhaltig und lebensbereichernd wirkt. Wir zeigen, wie das AR-»Anti«-Game entwickelt wurde und wie man vorbereitete 3D-Objekte mit dem Smartphone in Adobe Aero animiert.

Musik visuell

Die beschleunigte Digitalisierung hat auch im Musikbereich vieles verändert. KI-generierte Musikvideos gibt es ebenso wie »superrare« NFT-Alben oder exklusive Bandauftritte im Metaverse – immer häufiger auch ohne Label im Rücken. Das Selbermachen ist überhaupt groß im Kommen: Musikvideos, Grafiken und das Naming sind heute im passenden Readymade-Generator schnell erstellt. Was bedeutet all das fürs professionelle Musik-Branding? Konsistente Brand Identities sind auch im Musikbereich essenziell, zugleich muss man Spielräume schaffen, damit die Artists sich kreativ entfalten und frei entwickeln können. Wir beleuchten unterschiedliche Strategien und Ansätze fürs Musikbranding und zeigen spannende Beispiele.

Making-of: Erklärfilmserie für nature.org

Mit ihrer fröhlichen Bildsprache und dem cleveren Storytelling begeistert das Studio illo aus Turin große Marken wie Apple, Google und Airbnb ebenso wie Start-ups. Seit Ende letzten Jahres zählt auch The Nature Conservancy, kurz: nature.org, zu ihrem Kundenkreis. Die NGO aus den USA erforscht die Folgen des Klimawandels und unterstützt Umweltprojekte weltweit. Für The Nature Conservancy hat illo eine vierteilige Erklärfilmserie realisiert. Das Projektmanagement war dabei eine mindestens so große Herausforderung wie die eigentliche Produktion. Plus: Tipps, wie man große interdisziplinäre Teams managt.

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Die Themen aus PAGE 08.2022 im Überblick

D2C im Trend: New Brands
Was man von erfolgreichen Direct-to-Consumer-Brands lernen kann und wie auch etablierten Marken die Transformation gelingt. Wir beleuchten die neue Rolle der Agenturen und stellen gelungene Kommunikationskonzepte und Strategien für den Communityaufbau vor

ENGLISH SPECIAL Yuk Fun
Lucy Cheung and Patrick Gildersleeve are Yuk Fun and the British design duo likes to make people happy. We talked about improvisation and the importance of having fun

Für NGOs gestalten
Von wegen reine Goldideen! Kampagnen und Brandings für gemeinnützige Zwecke zu entwickeln ist eine besonders anspruchsvolle Aufgabe

Design für Musiklabels, Artists, Clubs
Kaum etwas lieben Designer:innen mehr, als Musik visuell zu interpretieren. Doch was gibt es bei der Entwicklung medienübergreifender Brand Identities für die Branche noch zu beachten?

Speculative Design: Anti-Game mit AR
Motivation statt Verbote: Timm Klotz hat ein spielerisches Konzept gegen Gaming Disorder entwickelt. Plus: AR-Prototyping am Smartphone mit Adobe Aero

Japanisch-deutscher Katalog
Wie lassen sich zwei so unterschiedliche Sprachen gleichberechtigt in ein nuancenreiches Layout bringen?

Erklärfilmserie für nature.org
In einem besonders effizienten Recherche- und Designprozess visualisierte das Studio illo die wissenschaftlichen Arbeitsschwerpunkte der Umweltorganisation

Außerdem in PAGE 08.2022: Nachwuchsprojekte, Spannendes aus der Kreativbranche, Technik-, Typo-, Papier- und Bildwelt, Publikationen für Gestalter und Developer u. v. m.