Die London International Awards gestern und heute

Mit der morgigen Deadline für ihren diesjährigen Wettbewerb geben die Veranstalter der London International Awards jetzt die Jurypräsidenten bekannt. David Nobay (oben) von der Australischen Niederlassung der Kreativschmiede Droga5  wird den Vorsitz in den Kategorien Integrated und Television/Cinema/Online Film übernehmen.



Mit der morgigen Deadline für ihren diesjährigen Wettbewerb geben die Veranstalter der London International Awards jetzt die Jurypräsidenten bekannt. David Nobay (oben) von der Australischen Niederlassung der Kreativschmiede Droga5  wird den Vorsitz in den Kategorien Integrated und Television/Cinema/Online Film übernehmen.

Chairman für den Bereich Digital wird Rei Inamoto von AKQA. Der gebürtige Japaner arbeitet als Chief Creative Officer in AKQAs Hauptbüro in San Francisco. Kürzlich hat die Agentur übrigens ein Office in Berlin eröffnet. Bei der Bewertung der Einreichungen in der Sparte Design und Package Design wird Garrick Hamm von Williams Murray Hamm in London den Hut aufhaben, für die Radiospots ist Terry O’Reilly von Pirate in Toronto verantwortlich. In der selbstverständlich nicht auf reine Audiomedien beschränkten Kategorie Music übernimmt Josh Rabinowitz von Grey in New York den Juryvorsitz, die Sparte Television/Cinema/Online Film Technique betreut Rocky Morton von MJZ in Los Angeles. Die Arbeiten im Bereich Non-Traditional, Print, Poster and Billboard unterliegen der Obhut von Marcello Serpa, Partner und General Creative Director bei Almaq BBDO in Brasilien – einem traditionell starken Land in Sachen Printwerbung.

Weniger traditionell wird es in der Jury der 2009 ins Leben gerufenen Wettbewerbssparte »The New Categorie« zugehen – sie ist Kommunikationsleistungen vorbehalten, die neue Standards setzen. »Arbeiten, die in der New Categorie der London International Awards ausgezeichnet werden, sollen noch über das hinausgehen, was man von den Titanium and Integrated Lions kennt«, versprach Toni Gallisano als er die Kategorie im vergangenen Jahr etablierte. Der ehemalige Clio-Manager berät die London International Awards seit 2009 und ist unter anderem für die Auswahl der Juroren verantwortlich. Die New Categorie gibt er in diesem wie im vergangenen Jahr an Faris Yakob, damals bei McCann Erickson tätig, heute Chief Innovation Officer bei MCD and Partners.

Zusammen mit den Jurypräsidenten werden Experten aus aller Welt die Einreichungen der  London International Awards bewerten. Aus Deutschland ist beispielsweise Stephan Vogel von Ogilvy in Frankfurt dabei. Die Bekanntgabe der Gewinner findet am 8. November in London statt. Mit einer besonders festlichen Preisverleihung ist zu rechnen, denn die London International Awards feiern in diesem Jahr ihren 25. Geburtsta – Grund genug, einen kleinen Abstecher zu den Anfängen zu machen.

Im Startjahr 1986 erreichten gerade einmal 2.600 Wetbewerbsbeiträge aus 37 Ländern die Veranstalter. Einer der drei ersten Grands Prix ging jedoch bereits an eine Marke, die noch heute mit kreativer Werbung überzeugt und auch in diesem Jahr einige Preise absahnte: Heineken. Während es sich bei der aktuellen Kampagne »Are you still with us« von JWT Italy um eine wenig klassische Promo-Aktion handelt, punktete Heineken 1986 mit einem traditionellen Printmotiv von Lowe Howard-Spink Marschalk in London.

Der erste Grand Prix für Interactive Media wurde in London erst viele Jahre später verliehen. 1998 überzeugte ein Banner von US Interactive in New York für Comedy Central die Jury – ebenfalls ein Kunde der heute noch in den Gewinnerlisten des ein oder anderen Kreativwettbewerbs auftaucht.

Mittlerweile nehmen jedes Jahr etwa 80 Nationen an den London International Awards teil, die Einreichungszahlen liegen um die 17.000. Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es hier.


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