Agenturporträt: Letters Are My Friends

PAGE gefällt …: Letters are my Friends, Studio von Bärbel Bold und Ingo Italic, die sich mit Leidenschaft der Typografie verschrieben haben und sie mit neuesten Technologien in Bewegung versetzen.



PAGE gefällt …: Letters are my Friends, Studio von Bärbel Bold und Ingo Italic, die sich leidenschaftlich der Typografie verschrieben haben und sie mit neuesten Technologien in Bewegung versetzen.

Name LETTERS ARE MY FRIENDS Where type meets new technology.
 

Location Boppstrasse 7, im Herzen Kreuzbergs zwischen Gräfekiez, KottbusserTor und Hermannplatz
 

Web Lettersaremyfriends.com

// As individual letterheads u.a.:
// nindustrict.de
// multitouchberlin.com
// elikleppe.co.uk
// uglystupidhonest.com

Schwerpunkte Grundsätzlich fokussieren wir bei Letters Are My Friends Typografie in Kombination mit neuen Technologien. Eine Synthese aus Type ‘n’ Tec. Das ist ein breites und sehr spannendes Feld, dem wir auch Raum in unserem Showroom geben: im Rahmen von kleinen Ausstellungen, Installationen, Feldstudien und regelmässigen Events rund um relevante Themenbereiche.
 
Wir verstehen Typografie als kleinsten gemeinsamen Nenner von so vielen Gestaltungsrichtungen, in denen wir uns bewegen, daher nehmen wir das als Startpunkt von dem unsere Projekte ausgehen.
»Letters Are My Friends« ist ein Ort für innovative Entwicklungsstudien aus den Bereichen Design, Animation, Film, Sprache, Informatik & Informationsarchitektur, eine Art Forschungslabor von ähnlichgesinnten, auf der Suche nach Schnittmengen. Das kann sich dann in allerhand Richtungen entwickeln: Type in Motion, Generatives Design, Produktfilme, Interaktive Konzepte online oder offline, Medieninszenierungen im Raum, Multitouchinstallationen, Print oder Kinetische Plastik.
 
Alles Bereiche in denen wir tätig sind und in denen viel neues passiert, vor allem in der Kombination miteinander. Das finden wir spannend.

 
Start Eröffnet haben wir im Juni 2011, die Idee dafür hatten wir 2008.

Anfangs hatten wir die Idee wie grossartig es wäre ein Art Plattenladen nur für Typografie zu haben. Also auch mit den Attributen eines Plattenladens: In Kästen stöbern, visuell angesprochen werden und entdecken, neues finden, anhören, überrascht werden, vielleicht kaufen oder auch nicht und inspiriert wieder rausgehen.
 
Typografie ist immer an ein Trägermedium gekoppelt. Es gibt immer eine Verortung. Diese Bedingung an sich und der Gedanke diese Trägermedien aus der neuen Technolgiewelt kommen zu lassen, waren der Grundstein für »Letters Are My Friends«. Wir haben uns mehr dazu entschlossen das ganze als Concept Store zu betrachten, als als Studio. Daher auch das Ladengeschäft. Der Gedanke es nach aussen hin offen zu lassen und zugänglich zu haben, war uns dabei wichtig.

 
Strukturen Wir sitzen in einem Ladengeschäft, welches aufgeteilt ist in Studio und Showroom. Das Studio teilen wir uns mit maximal fünf anderen Letterfriends: alles Selbständige aus den unterschiedlichsten Designbereichen, die unabhängig und zusammen miteinander arbeiten: je nach Projekt. Zusammen versuchen wir das Ladenkonzept (Berlins first typographic concept store) erlebbar zu machen und voranzubringen.
In unserem Showroom zeigen wir aktuelle typographische Entwicklungen jenseits des Mediums Internet und Papier. Bewegte Schrift als Informationsgrafik wie man sie aus Filmvorspännen kennt wird ebenso geschaffen und präsentiert wie skulpturale Arbeiten die mit Projektionen dreidimensional erlebbar gemacht werden.
Uns geht es um die Vielschichtigkeit von Schrift als virtuelle und reelle Raumerfahrung. Die digitalen Kombinationsmäglichkeiten im Design von Glyphen sind noch längst nicht erschöpft. Wir lieben diesen Spielplatz aus neuen Softwaretechnologien und Interaktion mit dem Menschen  – und sei es nur zum malen.

 

Inspiration & Ideensuche Uns alle inspiriert Musik & Kunst. Natur & Kultur. Atmosphären. Energien. Personen. Ein Raum, oder ein Objekt. Architektur generell; also auch von einem uralten technischen Gerät zum Beispiel. Oder eben von einem Buchstaben. Wann ist er Bild, wann Bedeutung? Und warum? Fragen sind inspirierend. Interfaces. Interaktionen. Spiele. Sprache. Wissen und Unwissen. Tiere. Mono & Poly.
 
Wir lieben Kombinatorik. Kontexte: Nicht das A oder das B, sondern der Weg zwischen dem A und dem B. Das ist die Schnittstelle zum hier und jetzt. From analog to digital to analog. Experimente. Try & Error oder eben das Gegenteil als Herangehensweise. Unvorhersehbares abpassen und ausfragen. From Scratch on. Manchmal mit einem Stift.  Und manchmal ist es auch einfach nur das Wetter.
 

 
Arbeitsweise Wir sind ein Potpourri aus Individuen mit verschiedenen Spezialgebieten und Herangehensweisen,  daher ist das schwer pauschal zu beantworten. Was wir alle gemeinsam haben, ist der Drang Freude bei der Sache zu haben und auf der Suche danach neue Abenteuer zu erleben. Jeder in seinem Stil und mit seinen Tools. Jump and Run trifft es vielleicht ganz gut.

Helden Ohhhh, da gibt es bei uns täglich neue. Und oft sind es wirklich Leute aus der Nachbarschaft. z.B. der Gabelstapelfahrer nebenan von der Metallfirma, der uns jeden Morgen charmant mit einem Schwätzchen bespasst, während er Ware angeliefert bekommt und wir die Tür aufschliessen. Oder die Nachbarin mit dem Riesenhund, die uns ihre zu groß gewordenen Topfpflanzen in den Laden stellt, weil sie keinen Platz mehr hat oder uns alte Aquarien schenkt. Ansonsten sind wir große Fans von Pips:labs Keez Duvyes / Golan Levin / Rob Meek / Roland Lößlein / E.A.R.L. / Regina Regenbogen / Flash Gordon / Chris Clark / Laszlo Moholy-Nagy / vom Titzmichl in Augsburg / Supergran / u.a.

 
Für wen sie einmal im Leben arbeiten möchten Vor allem arbeiten wir am liebsten MIT unseren Kunden.
Von der Stange abgerufen: vielleicht mit Zauberern oder mit M.I.T, Warp Records, GeekAlert, Cirque du Soleil, Conrad, Belle Sauvage, Björk, Swarovsky oder Hollywood

 
Kunden Das schöne an unserer Interdisziplinarität ist, dass unsere Kundschaft mindestens genauso breit aufgestellt ist und aus den unterschiedlichsten Bereichen kommt: Kunst und Kommerz verschmelzen seit jeher; in den letzten Jahren entstanden Arbeiten für große und kleine Unternehmen, für Shows und Messen, für Musiker und Künstler, genauso wie für Agenturen oder Produktionen. Uns reizt das Neue, nicht die Wiederholung. Uns reizt die Interaktion, nicht der Servicegedanke.


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