Neue Fotografenportfolios

Auf Fotografenportfolios spezialisierte Designagenturen haben zur Zeit viel zu tun – alle Fotografen wollen ihre Portfolios aufs iPad bringen. Wir sprachen mit Designer Kristian Wolf von Chewing The Sun.



Auf Fotografenportfolios spezialisierte Designagenturen haben zur Zeit viel zu tun – alle Fotografen wollen ihre Portfolios aufs iPad bringen. Wir sprachen mit Designer Kristian Wolf von Chewing The Sun.

Bislang war natürlich Flash das Mittel der Wahl, wenn es um schicke Fotografenportfolios ging. Aber auf dem iPad, wo sich Kreative so wunderbar präsentieren können, schaut man damit bekanntlich in die Röhre. 

Das bedeutet viel Arbeit für Agenturen wie Chewing The Sun aus Wuppertal, zu deren Kunden diverse bekannte Fotografen und Fotografenagenturen gehören. Brandneu ist ihre in HTML5 programmierte Website für Christian Stoll, einen der international erfolgreichsten deutschen Werbefotografen. 

»Optimierung für das iPad meint hier insbesondere die Unterstützung der Gestennavigation«, erklärt Kristian Wolf von Chewing the Sun. »Die Inhalte sind immer horizontal angeordnet, so das man wischen kann. Dazu werden immer nur die Bilder des sichtbaren Bereichs geladen, damit der Ladevorgang auch bei sehr großen Galerien die Performance nicht beeinträchtigt. Es gibt keine eigene Version fürs iPad, sondern eine einzige Website für Desktop Computer und Tablet Computer. Außerdem ist die Seite komplett vom Kunden pflegbar – über unser für Fotografen optimiertes CMS.«

Auch für den Hamburger Fotografen Reinhard Hunger, den die Agentur seit 2001 betreut, entwickelten die Wuppertaler nach zwei Website-Generationen in Flash eine HTML-Site. »Es gibt auch hier keine eigene iPad Version, allerdings ist die Präsentation der Bilder und die Bedienung präzise darauf abgestimmt«, so Wolfs Kollege Martin Steinigen, der das Projekt betreute. »IPad-Zooms lassen bis 200% Vergrösserung zu, Wipes kommen bei breiten Bildern zum Tragen.« Zum Beispiel bei Reinhard Hungers Bilder für die Kampagne »Share The Good« von Heineken. Rundum kompatibel seien auch radikal simple Auftritte wie der von Bryan Adams, den Chewing the Sun schon vor einigen Monaten online brachte. 

Bloß bei der eigenen neuen Website, die im Dezember on air ging, mochte sich Chewing The Sun nicht von Flash trennen. »Gerade die Übergänge von einer Seite zur anderen werden beim Einsatz von HTML im Sinne der User Experience immer als Gap empfunden, eine unschöne Unterbrechung in der Performance«, erklärt Wolf. »Und genau diese Übergänge – was sozusagen zwischen dem Content passiert – ist unseres Erachtens für eine optimale User Experience sehr wichtig und macht eine ästhetische Erfahrung aus, die oft vernachlässigt wird. Das lässt sich mit Flash und den dort möglichen subtilen Animationen sehr genau erzeugen.« Chewing The Sun arbeitet derzeit an einer Version ihrer Website für die Darstellung auf den iGeräten – bis dahin findet man auf iPad und Co. unter www.chewingthesun.com »nur« einen Blog.

www.christian-stoll.com

www.reinhard-hunger.de

www.bryanadamsphotography.com


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