Porträt: Urban Zintel, Fotograf

 



PAGE gefallt …: die Fotografie von Urban Zintel, der Deichkind Gebäude hinunterpaddeln lässt, Westbam an den Ententeich setzt und Walther Kohl ein Licht aufgehen lässt.

Name  Urban Zintel

Location Berlin, im eigenen Studio zusammen mit Gene Glover (auch Fotograf)

Web www.urbanzintel.de

Start:Fotografiert habe ich glaub ich schon mit 8 Jahren (AGFA Instamatic). Mit 15 ging ich dann von der Schule, um eine Lehre als Fotograf zu beginnen. In dem kleinen niederbayrischen Portraitstudio hab ich mich dann mit Hochzeiten, Babyfotos, Erotikkalendern etc. herumgeschlagen, wurde aber dann zum Glück an der Münchner Fotoschule aufgenommen, wo ich 2002 den Abschluss machte. Seit dem musste ich keinen Erotikkalender mehr fotografieren, durfte aber 2005 die Dreharbeiten zum 33. Teil der Emmanuelle Reihe in Buenos Aires begleiten.

Stil Eigentlich habe ich darüber nie wirklich nachgedacht, ich wollte mich eigentlich immer dem jeweiligen Thema entsprechend anpassen. Meine Bilder entstehen aus einer Mischung von Beobachtung und präziser Inszenierung. Eine Art inszenierte Reportagefotografie. Ob ich einen bestimmten Stil habe können andere bestimmt besser beurteilen.

Lieblingsmotive Menschen, Menschen, Menschen aber Landschaften sind auch nicht zu verachten. Eigentlich ist das Thema aber viel wichtiger als das Motiv, wenn die Geschichte die man erzählen will interessant ist, dann kann alles zum Lieblingsmotiv werden. Ich liebe es mit jedem Projekt in eine fremde Welt eintauchen zu dürfen, man bekommt Einblicke in die unterschiedlichsten Lebenswelten, die man unter normalen Umständen vielleicht nie zu Gesicht bekommen würde. Das macht mich unglaublich glücklich.

Technik Ich will unabhängig von den Gegebenheiten vor Ort sein, darum habe ich immer ein ganzes Auto voll mit Licht dabei, aber eigentlich geht nichts über Tageslicht, wenn es denn gerade da ist. Auf Reisen mache ich eigentlich alles vom Stativ, das gleicht dann das fehlende Auto mit dem Licht wieder aus. Bis vor kurzem habe ich  ausschließlich mit Mittelformat gearbeitet, weil ich das konzentrierte und auch etwas mühsame Arbeiten sehr mag, es hilft einem sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das kommt dem inszenierten Arbeiten sehr entgehen.  Aber in letzter Zeit greife ich immer häufiger zur Kleinbild und fühlte mich damit unglaublich frei, es entstehen ganz andere Bilder.

Inspiration Neugier! Filme, Bücher, Ausstellung, Freunde, Familie, eigentlich alles was mich so umgibt. Ich bin total neugierig und kann mich für fast alles begeistern.

Kunden Neon, GQ, Die Zeit, SZ-Magazin, Brigitte, Geo, ADAC Reisemagazin, Vodafone, BMW, Jung von Matt, Serviceplan

Agent  upperorange, Berlin


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