Ausgezeichnet: Corporate Design für die Deutsche Oper am Rhein

Das Frankfurter Designbüro Markwald & Neusitzer hat das neue Erscheinungsbild der Deutschen Oper am Rhein gestaltet.



Das Frankfurter Designbüro Markwald & Neusitzer hat das neue Erscheinungsbild der Deutschen Oper am Rhein gestaltet.

Weg vom Schnörkel und vom klassischen Bild der Klassik, hin zu einer leichtfüßigen Erscheinung – und einem jungen Publikum: Das Frankfurter Büro Markwald & Neusitzer setzt bei der Deutschen Oper am Rhein auf ein klares und zeitgenössisches Design – und wurde dafür mit dem iF communication design award 2010 ausgezeichnet.

Für die neue Intendanz und die neue künstlerische Ausrichtung gestaltete das Designbüro ein Erscheinungsbild, das versucht, einen Weg zwischen Klassik und Moderne zu finden und dabei gleich mehreren Anforderungen gerecht wird.

Mit einem großen O verweist das Logo auf den Dachnamen »Deutsche Oper am Rhein«, unter dem sich nicht nur die Sparten Oper und Ballett, sondern auch die Häuser in Düsseldorf und Duisburg versammeln. Deren Lage am Rhein stellt ein stilisierter Flussverlauf dar, abgeleitet aus der Akkolade, einer geschweiften Klammer, die in der Musik zusammengehörige Notensysteme verbindet. Das Logo ist prägnant, auf den unterschiedlichsten Medien einsetzbar und wird jeweils zentriert ausgerichtet.

Das gesamte Erscheinungsbild durchzieht, dass Markwald & Neusitzer dabei auf Inhalte setzt und die Formensprache aus ihnen ableitet. Im weiteren Spielzeit-, Ensemble und Programmhefte, Monatsspielpläne und die Website – klar in Farb- und Formgebung, übersichtlich und stilsicher. 

Spielzeitheft 2010/11:

In der klaren Farb- und Formgebung stehen die Stücke, Premieren- und Bühnenfotos im Mittelpunkt, farbige Kapitelaufmacher schaffen Trennungen, der Spielzeitkalender wird eingehängt.

Programmhefte Oper und Ballett:

Die Programmhefte sind als Buchreihe gestaltet. Da die Aufführungen erst kurzfristig fotografiert werden können, sind Bild- und Textbögen getrennt voneinander produziert. Besonders schön: Premierenfotos, auf glänzenden Bögen angelegt, können nachträglich ins Heft gehängt werden.

Ensembleheft 2009/10:

Das Ensembleheft des Balletts stellt Choreographen und Tänzer mit Bildern, persönlichen Statements und Einblicken in ihre Arbeit dar. Ein gelungenes Detail: Der nach rechts zu öffnende Umschlag zeigt die Kompanie auf einen Blick.

Monatsspielpläne:

Die Monatsspielpläne heben sich durch kräftige Farben und Farbabstufungen hervor, sind zu einem Leporello gefaltet, der geöffnet ein Plakat ergibt – und auf dessen Rückseite ein »Magazin« Aktivitäten von Oper und Ballett vorstellt.


Die Websites www.operamrhein.de / www.ballettamrhein.de:


Auf den Websites, die zwar getrennte Adressen haben, aber untereinander verlinkt sind, steht der Spielplan im Mittelpunkt, während ein klares Navigationssystem zu Besetzung, Hintergrundinformationen und zur Kartenbuchung führt.

Zum neuen Corporate Design des Schauspielhauses Bochum, über das PAGE vor kurzem berichtete, hier.



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