OSRAM ART PROJECTS – SEVEN SCREENS

20111108 - 20120515

 
Herlinde Koelbl: Du hast mich verzaubert mit einem Blick deiner Augen
Videoinstallation auf LED-screens
 
Das zehnte Projekt für die SEVEN SCREENS, das anlässlich ihres fünfjährigen Jubiläums entsteht, widmet sich dem Menschen: Die renommierte Fotografin und Filmemacherin Herlinde Koelbl thematisiert darin die Bedeutung des Sehens.



Herlinde Koelbl: Du hast mich verzaubert mit einem Blick deiner Augen

Videoinstallation auf LED-screens

Das zehnte Projekt für die SEVEN SCREENS, das anlässlich ihres fünfjährigen Jubiläums entsteht, widmet sich dem Menschen: Die renommierte Fotografin und Filmemacherin Herlinde Koelbl thematisiert darin die Bedeutung des Sehens. Ihre Arbeit feiert das Sehen als Grundlage jeder Kommunikation und als wesentlicher Ausdruck des Lebens. Mit dem Blick auf die Welt, mit dem Blick auf das Du beginnt alles: das Erkennen, das Wahrnehmen, das Sehen, der Austausch. Wir sehen alles durch unsere Augen, und in den Augen ist wiederum alles sichtbar. Wie der erste und der letzte Atemzug, so markieren das erste Öffnen und das letzte Schliessen der Augen den Kreis des Lebens. Der Titel ihrer Arbeit »Du hast mich verzaubert mit einem Blick deiner Augen« entstammt dem Hohelied Salomos.
 

Herlinde Koelbl, in Lindau geboren, ist eine der renommiertesten deutschen Fotografinnen und Dokumentarfilmerinnen. Koelbl, die für ihren Blick auf die deutsche Gesellschaft geschätzt wird, begann ihre Karriere als Autodidaktin in den 70er-Jahren. Sie war nie fest in eine Redaktion eingebunden. Mit ihren Fotografien will sie nach eigenen Angaben „das Wesen eines Menschen“ zeigen. »Um das zu erreichen, ist es wichtig, dass man sich auf sie einlässt, vorher Gespräche führt, die Menschen und ihre Signale wahrnimmt«, sagt sie. Sie arbeitete für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften, darunter Stern, Die Zeit und New York Times. Koelbl präsentierte ihre Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland, unter anderem in den USA, in Südkorea, Japan, Australien und China. In den letzten Jahren hatte sie umfassende Einzelausstellungen in der Villa Stuck, München (2008), der Kunsthal Rotterdam und dem Martin-Gropius-Bau, Berlin (2009), dem Stadtmuseum Graz (2010) und dem Münchner Stadtmuseum (2011). Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Leica Medal of Excellence (1987), den Epica Award und Kodak Pro Preis (1992), die Goldene Kamera (2000), den Dr.-Erich-Salomon-Preis (2001), das  Bundesverdienstkreuz am Bande (2009) und den Lindauer Kulturpreis (2010).

Künstlergespräch: Montag, 7. November 2011, 19.00 Uhr
Herlinde Koelbl; Dr. Söke Dinkla, künstlerische Leiterin Kunst im öffentlichen Raum, Duisburg; und Dr. Michael Buhrs, Direktor der Villa Stuck.
Moderation: Dr. Christian Schoen


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