Konzerthaus Dortmund bringt eigene Milch auf den Markt

Mit einer genialen Marketingaktion trommelt das Konzerthaus Dortmund im kommenden Sommer für seinen Spielplan 2010/11: Unter Intendant Benedikt Stampa bringt die Kulturstätte ihre eigene Milch auf den Markt.



Mit einer genialen Marketingaktion trommelt das Konzerthaus Dortmund im kommenden Sommer für seinen Spielplan 2010/11: Unter Intendant Benedikt Stampa bringt die Kulturstätte ihre eigene Milch auf den Markt. Die Idee kommt von Stammbetreuer Jung von Matt/Elbe. Die Agentur ist bereits seit mehreren Jahren für die Filme verantwortlich, mit denen das Konzerthaus seine Künstler einer jeweiligen Saison vorstellt. Zu den Arbeiten gehören die hochkreativen Spots »Symphony in Red«, »Black Poem« und »Instrumensch«, allesamt produziert von Sehsucht (siehe unten). Trotz des internationalen Erfolgs der Filme schlägt die Bewerbung der kommenden Saison einen anderen Weg ein. Die Kampagne sieht vor, Kühe mit Stücken der engagierten Musiker zu beschallen und die danach gemolkene Milch unter dem Label »Konzertmilch Dortmund« zu vertreiben. So werden etwa die Geschmacksrichtungen »Iván Fischer«, »Riccardo Chailly« oder »Mitsuko Uchida« in ausgewählten Feinkostläden zu haben sein. Überraschenderweise sei die ungewöhnliche Idee beim Kunden sofort auf fruchtbaren Boden gefallen, erinnert sich Jochen Schwarz, Kommunikationsberater bei Jung von Matt. Das größere Problem sei es gewesen, einen Bauern zu finden, der seine Kühe in den Genuss klassischer Klänge bringen mochte. Schließlich hat sich der Besitzer des Thomashofs in Burscheid, rund 68 Kilometer von Dortmund entfernt, zur Kooperation bereit erklärt. Seine 180 Kühe sind nun für die Produktion der Konzertmilch Dortmund verantwortlich. Um das Packungsdesign kümmert sich Jung von Matt.


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