Ideenklau oder kollektive Kulturleistung?

Was haben die Enzyklopädie Wikipedia und das Betriebssystem Linux gemeinsam? Beide sind das Ergebnis des Phänomens »Open Source«. Open Source steht für freies, gemeinschaftliches Entwickeln und Gestalten an einem Produkt, das



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Was haben die Enzyklopädie Wikipedia und das Betriebssystem Linux gemeinsam?
Beide sind das Ergebnis des Phänomens »Open Source«. Open Source steht für
freies, gemeinschaftliches Entwickeln und Gestalten an einem Produkt, das
von vornherein als Eigentum der Allgemeinheit begriffen wird – wie Wikipedia
oder Linux eben. Ursprünglich als Begriff aus der Softwareentwicklung
bekannt, ist Open Source längst ein soziales und auch wirtschaftliches
Phänomen des Internet-Zeitalters.

Mit diesem Phänomen sind viele spannende Diskussionen in Gang gekommen, die
sich zum Beispiel um Urheberrechte und um Entstehung und Eigentum von Ideen
drehen. Sind schöpferische Prozesse generell und Designaufgaben im
speziellen als kollektive Schaffensakte sinnvoll und notwendig? Inwiefern
sich die Philosophie und die Entwicklungen des Open Source auch auf
Design-Prozesse auswirken, ist das Thema des diesjährigen

4. DESIGNFORUM FREIBURG »Open Source« am 23. und 24. Juni 2007

Das DESIGNFORUM FREIBURG e.V. lädt auch in diesem Jahr wieder namhafte
Redner aus ganz Deutschland und Europa ein, die das facettenreiche Thema
»Open Source« in vielen Vorträgen und Diskussionsrunden genauer beleuchten
werden.

Nach der positiven Resonanz auf die ersten drei Foren knüpfen die
Organisatoren auch beim 4. Designforum Freiburg an das erfolgreiche Konzept
der Vorjahre an: »Unsere Idee war und ist es, eine ‘Non-Profit’-Plattform
mit hochkarätigen Vorträgen zu schaffen. Wir möchten, dass sich auch
Studierende die Teilnahme leisten können und das Forum bereichern. Die auf
maximal 350 begrenzte Teilnehmerzahl und die ungezwungene Atmosphäre des
Forums sollen außerdem die Kommunikation zwischen Referenten und Publikum
fördern«, so die Mitbegründerin des Designforums Swetlana Schwarzkopf.
Begleitet wird das 4. DESIGNFORUM natürlich von einem vielfältigen
Rahmenprogramm.

Ganz im Sinne von Open Source freuen sich die Gründer und Organisatoren des
DESIGNFORUM FREIBURG e.V., dass sie für die Mitarbeit an inhaltlicher
Konzeption und Organisation Sonja Schäfer und Uli Weidner von know idea aus
Freiburg sowie Matthias Wolpert von smile:werbung gewinnen konnten.

Die erste Vorverkaufs-Phase geht bis zum 16. März 2007. Das Kartenkontingent
ist limitiert. Die Anmeldung erfolgt am besten via Internet oder per Fax.
Sowohl das online- als auch das PDF-Anmeldeformular finden Sie unter
http://www.designforum-freiburg.de/anmeldung.html

http://www.designforum-freiburg.de


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