Awards, Awards, Awards: Cannes Lions für Design, Cyber und Press verliehen

And the winner is – Happiness aus Brüssel. Für ihre Einführungskampagne des Toyota IQ wurde die Agentur in Cannes mit einem Grand Prix in der Kategorie Design ausgezeichnet. Zusammen mit dem Designstudio Please let me Design und dem Programmierer Zach Lieberman entwickelte Happiness einen eigenen Font für das neue Modell und ließ sie vom Auto selbst schreiben.




And the winner is – Happiness aus Brüssel. Für ihre Einführungskampagne des Toyota IQ wurde die Agentur in Cannes mit einem Grand Prix in der Kategorie Design ausgezeichnet. Zusammen mit dem Studio Please let me Design und dem Programmierer Zach Lieberman entwickelte Happiness einen eigenen Font für das neue Modell und ließ sie vom Auto selbst schreiben.

Als Profi am Steuer saß der GT3-Champion Stefan van Campenhou. “Unsere Entscheidung war eindeutig”, sagt Joachim Sauter, der in diesem Jahr in der Jury saß. Bei der Arbeit handele es sich um eine perfekte Symbiose aus Design und Advertising. Zudem könnten die Markenwerte des Absenders – eines wendigen Kleinwagens – nicht besser und intelligenter verkörpert werden. “Was ist wendiger als die schreibende Hand”, fragt Sauter rhetorisch. Zum bilanzierenden Cannes-Interview mit Joachim Sauter geht es hier.

An dieser Stelle widmen wir uns erst einmal den Awards des heutigen Abends. Insgesamt hat die Design Jury in Cannes 18 goldene Löwen vergeben, das sind weit weniger als in den meisten anderen Kategorien und dennoch nicht ganz so viele wie im vergangenen Jahr. An deutsche Teilnehmer gehen vier goldene Trophäen. Der Cannes-Abräumer 2009 Lukas Lindemann Rosinski konnte seinen Erfolg aus dem Vorjahr fortsetzen: seine Website wurde vergoldet.

Gold gab es zudem für Scholz & Friends und ihr Packaging Desing Earphone Notes, für Jung von Matt und einen Kalender, der jeden Tag ein Kündigungsschreiben bereit hält sowie für Kolle Rebbes Designmarke Korefe und ihr Buch Borkebjs. Die Rückkehr der Monster.

In unseren Gesprächen mit Joachim Sauter betonte der Art+Com-Chef immer wieder die Stärke der Einreichungen aus dem Bereich Kommunikation. Die vorliegenden Ergebnisse liefern jedoch ein eher klassisches Bild – Kalender, Bücher, Verpackungen. “Die Jury ist sehr klassisch besetzt”, erklärt Sauter. Die Kategorie Design gibt es in Cannes erst seit drei Jahren. Bis sie dort richtig angekommen ist, dauert es in Sauters Augen noch einige Jahre.

Gemeinsam mit den Design Lions wurden auf der dritten Preisverleihung des Festivals auch die Trophäen in den Sparten Cyber und Press verliehen.


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