German Design Award: Die Newcomer-Finalisten stehen fest



 

Sechs Newcomer haben sich gegen 140 weitere Nominierten durchgesetzt und sind im Rennen um den Nachwuchs-Preis des Rats für Formgebung.

Dem Gewinner lockt ein Preisgeld von 15.000 Euro. Die anderen Finalisten gehen aber nicht leer aus, sondern erhalten immerhin jeweils 2.500 Euro. Die Kandidaten wurden von den Vertretern deutscher Gestaltungshochschulen für die Auszeichnung vorgeschlagen. Wen die 30-köpfige Expertenjury zum Newcomer 2015 wählt, erfahren wir bei der Preisverleihung im Februar.

Hier nun die sechs Finalisten, die aus ganz unterschiedlichen Disziplinen stammen:

Florian Born ist ein Interaction Designer, der vorwiegend im Grenzbereich zwischen New Media Art und Mediengestaltung arbeitet. Seine Interessensschwerpunkte liegen in der Verbindung von virtueller und physischer Welt, der Arbeit mit neuen Technologien sowie dem creative coding. Zurzeit ist Florian Born bei der Fraunhofer-Gesellschaft im Forschungsprojekt UBERBLIK als User Experience Designer involviert. (http://florianborn.com)

Katharina Jebsen ist Master of Conceptual Textile Design und als freiberufliche Textildesignerin tätig. Zudem hat sie einen Lehrauftrag im Fach Materialtechnologie an der Burg Giebichenstein, Kunsthochschule Halle inne. In ihrer Arbeit, die auch ein Forschungsprojekt umfasst, geht es ihr vor allem darum, durch experimentell-handwerkliche Arbeit Materialien und Textilien auf rein pflanzlicher Basis zu entwickeln und so Nachhaltigkeit, umweltverträgliche Prinzipien und gleichsam langlebige Aktualität zu verbinden. (www.katharinajebsen.de) Projekte siehe german-design-council.de.

Philip Kottlorz studierte Industrial Design. Bereits während seines Studiums war er als freiberuflicher Fotograf und Designer tätig und produzierte Musik fu?r verschiedene Ku?nstler aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich, USA und Su?dafrika. Zu einem besonders wichtigen Element seiner Gestaltungsarbeit hat sich das Thema Wertschätzung von Produkten, insbesondere im Bezug auf Lebensmittel, entwickelt. (http://philipkottlorz.com/)

Max Mörtl ist freiberuflich als Regisseur, Designer und Animator tätig. Neben der Leitung von Workshops zum Thema Animation hat er seit diesem Jahr einen Lehrauftrag fu?r analogen Trickfilm an der HAW Hamburg inne. Charakteristisch fu?r seinen Stil ist der sichtbar handgemachte Charme der Stop- Motion-Animation und eine abstrahierte und reduzierte Bildsprache. (http://www.maxmoertl.de/)

 

Christoph Ptok ist Industrial Designer. Seine Bachelor-Arbeit ist ein Konzept fu?r das 21. Jahrhundert an der Schnittstelle zwischen der analogen und digitalen Welt. Die INBOX, eine Kombination aus Scanner, Aufbewahrungsbox und App-basiertem Interface, ermöglicht ohne die Notwendigkeit eines Computers einen einfachen Prozess der Dokumentenverwaltung. Christoph Ptok ist heute als freiberuflicher Industriedesigner tätig und Co-Founder von Bacon Design. (http://vimeo.com/98538574).

Stefan Zimmermann ist Kommunikationsdesigner. Seinen Abschluss machte er im interdisziplinären Master-Studiengang »Kommunikations- und Produktdesign« in Aachen. In seinen Arbeiten konzentriert sich Stefan Zimmermann vor allem auf die Bereiche Corporate Design, Information Design und Web Design. Im Rahmen seines Master-Studiengangs widmete er sich außerdem den Schnittstellen zwischen den Disziplinen Kommunikations- und Produktdesign. (http://deszign.de/) Projekte siehe german-design-council.de.




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