Exklusiver erster Blick: TDC 2014 – Part 4

Exklusiv: Die 209 Gewinner, die der Type Directors Club 2014 in New York prämierte. Im vierten Teil unserer Reihe: eine Karte für alle Fälle, Ampersands in den verschiedensten Variationen und typografische Puzzle.



Exklusiv: Die 209 Gewinner, die der Type Directors Club 2014 in New York prämierte. Im vierten Teil unserer Reihe: eine Karte für alle Fälle, Ampersands in den verschiedensten Variationen und typografische Puzzle.

 

 

Auch deutsche Gestalter sind beim diesjährigen Wettbewerb des  Type Directors Club New York ausgezeichnet worden, unter ihnen Sascha Hass, der an der Bauhaus-Universität in Weimar studierte, für ein Auslandssemester nach Toronto ging und heute gemeinsam mit Philipp Boltz das Designstudio Boltz & Hase betreibt. Und zwar nicht in Weimar, wie wir in der gedruckten PAGE irrtürmlich schrieben, sondern in Toronto. Ausgezeichnet wurde er für sein fein gesponnenens Silkscreen-Print Ampersand, das den Titel  »Spinnennetz« trägt – und die komplexen und fragilen Beziehungen visualisiert, die uns miteinander verbinden.

Vielschichtig ist auch die Corporate Identity, die Roberto de Vicq aus New York City, spezialisiert auf typografische Buchgestaltung, Restaurant-Design und Branding, für das Restaurant Le Diplomate im Herzen von Washington DC entwickelte. Angelehnt an die französische Café-Kultur zitiert er genau diese mit Beige-, Rot- und Blautönen, kunstvoll arrangierten Menüs mit unterschiedlichster Typografie und einem Logo in dem ein Täubchen keck durch das D des Namens fliegt.

Wie Sascha Hass arbeitete auch das australische Designstudio Voice mit dem Ampersand. Sie stellte das Zeichen in den Mittelpunkt ihrer Corporate Identity für die Winery Hither & Yorn und gestaltete es in den unterschiedlichen Variationen.

In der Buchgestaltung hingegen setzte sich die portugiesische Agentur R2 mit ihrem Projekt Letters on landscape durch, das auf einer unerwarteten Begegnung mit einem großen A, das im Süden Portugals am Straßenrand stand, basiert. Sie ließen ihm den Rest des Alphabets folgen und veröffentlichten ein Buch dazu.

In ihrer Publikation A Baker’s Dozen entwickelte Kathy Mueller aus New York visuelle Puzzle in denen sie Redensarten in cleaner Ästhetik und mit Zahlen darstellte, während der Designer Jan Tomas in seinem Buch Typeface Design, deren Autor er auch ist, eigene 3D-Schriften vorstellt, die auf seiner Website erhältlich sind.

Einen besonderen Coup landete die Agentur Leo Burnett Toronto mit ihrer The One Card. Als ihr Set an Karten auslief, die sie zu Geburtstagen, Feiern und anderen Gelegenheiten verschickten, designten sie eine standardisierte Karte in fünf Farben, mit einem Zahlen- und »Anlass«-System, die zu allen Gelegenheiten einsetzbar ist.

Die drei ersten Folgen der Serie: Exklusiver erster Blick: TDC 2014 – Part 1, TDC 2014 – Part 2, TDC 2014 – Part 3




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