Exklusiver erster Blick: TDC 2013 – Part 2

Einflüglige Vögel, goldene Schweine und fruchtbare Bienen: In New York wurden die



 

Gewinner des Type Directors Club 2013 prämiert – und sind hier erstmals zu sehen.

 

»I Can’t Draw Animals …« behaupteten Henrik Kubel und Scott Williams von A2-TYPE auf der Typo London 2012 und drehten ein feinsinniges Video, in dem Typedesigner Kubel zeigt, was es bedeutet, Schrift nicht über die Computertastatur, sondern in Handarbeit zu entwickeln. Diese Arbeit gehört zu den 215 prämierten des New Yorker TDC 2013, die eine unglaubliche kreative Bandbreite abbilden – und zu denen auch die Pecha Kucha Plakate von Hidekazu Hirai gehören, der die Buchstaben des Namens aus Sprechblasen und Ballons formte.

Jerod Rivera entwarf für die Kunst-Organisation Los Angeles Nomadic Division eine fiktionale Identität, die aus Sechsecken die Initialen des Namens formt und gleichzeitig die Kunstorte der Stadt anzeigt.

Visuelle Identitäten entwickelte auch lg2 aus Quebec, die für die Einladung zum Schweinefleisch-Festival Bête et Fête ein goldenes Schwein zum Star des Abends machte und sich bei der Gestaltung der  Einladungskarten, Schürzen und alles rund um den Event, von Metzgerei-Einrichtungen inspirieren ließen – und diese elegant erhöhten. Für den Gastronomie-Event La Vittoria 2012 griffen sie auf das Flair der Zeit von Louis XVI. zurück, der durch die Räume des Veranstaltungsortes Ritz Carlton in Quebec weht und erweiterten sie mit Architekturelementen und modernem Style während sie für den Traditionsbetrieb F. Ménard, der seit 50 Jahren Schweinefleisch verarbeitet, mit atmosphärischer Fotografie auf einen Blick hinter die Kulissen setzten – und auf einen signifikanten roten Punkt.

Ebenfalls ausgezeichnet: das Plakat von Mehmet Ali Türkmen, der mit Typo aus Embryofüßen für die Fotografie-Ausstellung »Unterwegs« warb, während Frank Philippin von Brighten the Corners auf Plakaten für eine Veranstaltungsreihe an der Hochschule in Darmstadt Typo so effektvoll wie hintergründig »auseinanderbrach«.

Ein Clublexikon der besonderen Art gestaltete die loved gmbh, die für das Projekt »Unruhe stiften« 64 Hamburger Fotografen 64 Hamburger Clubs fotografieren ließ und die Publikation auf Naturpapier opulent layoutete und mit einem Pappschuber versah.

Herburg Weiland, die im letzten Jahr bereits mit ihrer Identität für das Residenztheater gewannen, wurde jetzt für die Gestaltung einer Buchreihe im Tropen Verlag geehrt, die mit unterschiedlichen Schriften und unterschiedlichen Formen arbeitet und trotzdem eine großartig disparate Einheit bildet.

Hier Part 1 der Gewinner des Type Directors Club 2013.




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