Wie eine umwerfende Identity gleich drei Awards vereint

TwoPoints.Net, bekannt für ihre großartig typografischen und bildgewaltigen Identities, haben den ADI Awards ein neues kunterbuntes Leben eingehaucht.



ADI Awards – Next Years

Bereits seit 1960 vergibt ADI, der spanische Verband der Industriedesigner, die ADI Awards. Deren Logo gestaltete der damalige Präsident der Organisation, André Ricard, für seine Arbeiten 1987 mit dem spanischen Nationalpreis für Design geehrt.

Im Laufe der Jahre wurde das Logo, das aus einem Dreieck mit einem in die Höhe verlängertem Schenkel bestand, immer wieder leicht verändert, umrahmt, mit Farbe unterlegt oder bunt verkästelt.

Hinzu kamen darüber hinaus, neben dem ursprünglichen Delta Award für Produktdesign, mit der ADI Medaille für Studenten und dem ADI Kultur, der Kulturprojekte würdigt, zwei neue Preise.

Dabei entstand ein Sammelsurium gleich mehrerer Identitäten. Neben dem dreieckigen Delta Award Logo war das Symbol der ADI Medaille eine transparente Scheibe, später bekam diese ein Metallgehäuse, dann wurde sie in einem Kreis und später in ein Sechseck umgewandelt. Der ADI Kultur wiederum hatte gar kein eigenes Logo.

Um die Awards mit einer visuellen Einheitlichkeit zu versehen, wurde das Designstudio TwoPoints.Net mit Sitzen in Barcelona und Hamburg beauftragt, nicht nur ein Logo für den ADI Kulturpreis zu entwickeln, sondern vor allem auch eine Identity, die alle drei Auszeichnen repräsentiert. Gleichzeitig sollte diese so flexibel sein, dass die Symbole nicht ständig neu gestaltet werden müssen.

Abgeleitet von dem Dreieck des Delta Awards und dem Sechseck der ADI Medaille, entwarf TwoPoints.Net für den dritten Preis ein Zwölfeck – und gestaltete aus den drei geometrischen Formen eine modulare Schrift, die auf der Futura basiert.

Mit ihr im Mittelpunkt. entwickelten Lupi Asensio und Martin Lorenz eine kunterbunte, bildgewaltige und typografische Identität, die so aufregend wie prägnant ist, immer wieder zu neuen Entdeckungen einlädt und dabei Eyecandy im besten Sinne ist. Damit jede Ausgabe des Design-Preises sich stark von den anderen Jahrgängen unterscheidet, werden die Stämme der Schrift immer neu eingefärbt.

Ein Manual zeigt die verschiedenen Möglichkeiten, Drei-, Sechs- und Zwölf-Eck mit den Buchstaben zu kombinieren und gleichzeitig überlagern sich verschiedenste Farben oder sind transparent – und so entsteht ein umwerfendes Angebot kreativer Möglichkeiten an dem man sich gar nicht satt sehen kann.




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