Was Schrift kann: Erik Spiekermann im Bauhaus Archiv

Zur Ehrung mit dem Designpreis 2011: Erik Spiekermann Retrospektive im Bauhaus-Archiv Berlin.



Die Ausstellung »schriftgestalten« im Bauhaus Archiv ist ein Heimspiel für Erik Spiekermann. Vor mehr als 30 Jahren gründete er in Charlottenburg die Agentur MetaDesign, tritt er auf der alljährlichen Typo Berlin auf, ist sein Weg zum Podium begleitet von ununterbrochenem zunicken, grüßen und herzen – und wer nicht in seiner Nähe ist, verfolgt aufmerksam seinen SpiekerBlog. Kommunikation ist für den Spiekermann top. Ob verbal, in Schrift, Bildern oder Gesten.

Gewohnt voll, laut, trubelig und unterhaltsam war die Eröffnung seiner Schau im Bauhaus-Archiv. Es ist die erste, die ausführlich das Werk des Schriftgestalters und Kommunikaltionsdesigners Revue passieren lässt, dem vor ein paar Wochen der Designpreis 2011 der Bundesrepublik Deuschland für sein Lebenswerk verliehen wurde.

Die Retrospektive zeigt, warum. Und das mit Leitsystemen wie dem des Flughafen Düsseldorfs, mit Editorial Design bis zu Spiekermanns Schrift »FF Meta«, die gerade in die Sammlung des MoMA New York aufgenommen wurde.

Am besten, man reist mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Austtellung an, denn dann kann man sich auf dem Weg zum Bauhaus-Archiv bereits auf die Schau einstimmen: mit Spiekersmanns Leitsystem, das einen durch das Gewirr der Berliner Verkehrsbetriebe navigiert.




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