Von der Stunde Null bis 1968

Inge Aicher-Scholl, Otl Aicher und Max Bill: Morgen eröffnet an der Hochschule für Gestaltung Ulm die neue Dauerausstellung.



Der Ideenwettbewerb für die Szenografie der neuen Dauerausstellung »Von der Stunde Null bis 1968« fand anonym statt – und den Zuschlag bekam der Schweizer Designer und Typograf Ruedi Baur, der ihn mit seinem Laboratoire irb Paris, realisiert.

Im Archiv der legendären Hochschule, das um 332 Quadratmeter erweitert wurde, ist jetzt der Großteil Ausstellungsfläche, die von der Geschichte- und Theorie der revolutionären Lehranstalt zurückblickt.

In das Zentrum der Dauerausstellung mit mehr als 200 Exponaten hat Ruedi Baur zwei Metall-Gerüste gestellt, die sich quer durch die Räume ziehen und bewusst voll gepackt sind: mit Kartons mit Entwürfen und Modellen und dazu mit Informationen und mit Fotografien bedruckt sind. Sein Konzept folgt dem Gedanken, das Archiv erlebbar zu machen.

Während die Metallregale an die Metallwerkstatt der HfG erinnern, die vormals dort untergebracht war, zitieren die Kartons ein wichtiges Aufbewahrungselement des Archivs und geordnet wird die Information sowohl chronologisch als auch alphabetisch.

Neben dem Streifzug durch die Historie, zu der auch Flugblätter der Geschwister Scholl gehören und Bilder des kriegszerstörten Ulm, werden in einen dritten Raum Wechselausstellungen stattfinden die u. a. zeigen, wie Ideen der HfG weitergedacht wurden.

Von der Stunde Null bis 1968, Hochschule für Gestaltung Ulm, Eröffnung Freitag, 13.9., 17 Uhr

Hier ein erster Blick …




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