Variable Fonts: »Mehr Möglichkeiten für schlechtes Design«

Ivo Wessel, iOS-Entwickler und Gründer von In Best Hands in Berlin, sieht die neue OpenType-Technologie durchaus skeptisch. 



Webfonts, Typografie, Fonts
Foto: Via Lewandowsky

Variable Fonts bieten viele Vorteile in Sachen Effizienz und Flexibilität, bergen aber auch mehr Möglichkeiten für schlechtes Design. Schriftgestaltung muss Sache von Typografen bleiben.

Für App-Entwickler hat Apple mit »Dynamic Type« bereits in iOS 7 eine bequeme Form von Absatzformaten eingeführt, die systemweite, aber kontrollierbare Größenanpassungen seitens des Users erlauben.

Leider gibt es immer noch viele Developer, die darauf genauso verzichten wie auf andere mikrotypografische Möglichkeiten, die das TextKit-Framework bietet, und lieber alle Formate selber austüfteln – was nicht immer für optimale Lesbarkeit sorgt.

Ich sehe variable Fonts eher als Brotschriften und bin sicher, dass präzis geschnittene Akzidenzschriften als statische Fonts weiterhin ihre Berechtigung haben werden.


Lesen Sie hier, was mit Variable Fonts jetzt schon möglich ist …


Übrigens sind einige Variable Fonts bereits verfügbar. Welche das sind und was Sie über Browser-Support und Font-Handling variabler Fonts wissen müssen, lesen Sie hier.


Mehr Meinungen und Erfahrungen zum Thema Variable Fonts: Lesen Sie, was andere Typedesigner und Typografen über die neue OpenType-Technologie sagen:

 Tim Ahrens (Just Another Foundry, München)
 Akiem Helmling (Underware, Den Haag)
Indra Kupferschmid (Professorin für Typografie, Saarbrücken)
 Nick Sherman (Typografieberater aus New York)

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