Tooooor!

Mit der Agentur Strichpunkt gestaltete Supertype, die Foundry von Jürgen Huber und Martin Wenzel aus Berlin eine Schriftfamilie für den Deutschen Fußball Bund. Dem erklärenden Text von Jürgen Huber ist nichts hinzu zu fügen.



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»Fußball ist wie Schach, nur ohne Würfel.« hat Nationalstürmer Lukas Podolski schon richtig festgestellt.

Zwar können selbst Fußballprofis oft »nicht unterscheiden zwischen Viererkette und Fahrradkette« (Rummenigge), und manche »wissen nicht einmal, dass im Ball Luft ist. Die glauben doch, der springt, weil ein Frosch drin ist« (M. Merkel), aber für die meisten von uns ist Fußball die wohl herrlichste Nebensache der Welt.

So war die Freude bei uns groß, als wir mit der Agentur strichpunkt eine Exklusivschrift mit drei Schnitten für den neu aufgestellten Deutschen Fußball Bund (DFB) entwerfen konnten: »Das sind Gefühle, wo man schwer beschreiben kann.« (Klinsmann)

Natürlich waren wir angesichts der Aufgabe zunächst nervös und dachten: »Das Unmögliche möglich zu machen wird ein Ding der Unmöglichkeit« (Brehme), aber schnell wurde uns klar: »Das Wichtigste ist, dass man sich den Kopf nicht vollmacht« (Lasogga) und »wir müssen gewinnen, alles andere ist primär« (Krankl). Schließlich gibt es »nur eine Möglichkeit: Sieg, Unentschieden oder Niederlage« (Beckenbauer).

So hat Supertype passend zum Logo drei Schnitte – Regular, Bold und eine Stencil – entworfen und schnell erkannt: »Das Spielerische kommt dann übers Spiel« (Wolf). Und im Nu hatten wir »vom Feeling her ein gutes Gefühl« (Möller).

DFB4Auf den ersten Blick ist die DFB Sans eine Synthese aus der Zackigkeit des Logos und der runden Form des Balles. Erst bei genauerem Hinsehen stellt man fest: »die Breite an der Spitze ist dichter geworden« (Vogts).

Wie am Ende eines jeden Auftrags sind wir gespannt auf Eure Reaktionen: »Haben wir fehlende Cleverness vermissen lassen« (Köstner)? Man muss zwar »nicht immer die absolute Mehrheit hinter sich haben, manchmal reichen auch 51 Prozent« (Daum) und »mal verliert man und mal gewinnen die anderen« (Rehagel). Aber was, wenn solche Aufträge künftig ins Ausland gehen? »Die Brasilianer sind ja auch alle technisch serviert« (Brehme). Doch »wie so oft liegt auch hier die Mitte in der Wahrheit« (Thon). Und so hoffen wir, dass nicht wieder »alles von den Medien hochsterilisiert« (Labbadia) wird und alle zu guter Letzt urteilen: »Das war europäische Weltklasse« (Magath).

Eventuell erhält die DFB Sans noch einige zusätzliche Gewichte sowie kursive Schnitte, aber »das ist Schnee von morgen« (Jeremis).

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