Supertype mit Maßarbeit

Jürgen Huber und Martin Wenzel von der Berliner Foundry Supertype gestalteten einen Corporate Font für eine Brauerei.



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Der deutsche Mensch trinkt durchschnittlich 105,9 Liter – das sind umgerechnet 105,9 Mass – Bier im Jahr. Immer seltener kommt es aus einer Privatbrauerei. Selbst im Stadtgebiet Münchens, der einstigen Hauptstadt des Bierbrauens, gibt es nur noch eine einzige private Brauerei. Nur eine einzige? Nein, die Giesinger Biermanufaktur und Spezialitäten Braugesellschaft – kurz Giesinger Bräu – hat es sich zur Aufgabe gemacht, dies zu ändern und wieder eine lebendige Bierkultur in München zu etablieren. Im Stadtteil Giesing brauen sie seit 2004 vor allem ihre Untergiesinger Erhellung. Seitdem sind sie stetig gewachsen und nun quadrat- und kubikmetermäßig weit größer als noch vor zwölf Jahren. Auf diesem Sprung zu Größe und Professionalisierung haben Jürgen Huber und Martin Wenzel die Idealisten jahrelang typografisch begleitet und ihren Teil zur weltanschaulichen Optimierung beigesteuert. Dieser Tage übergaben sie nun den standhaften Brauern die Giesinger offiziell als ihre Hausschrift.

Traditionell, trotzdem modern und ein bisschen frech ist sie geworden. Sie umfasst das klassische Set von vier Schnitten (Regular, Italic, Bold, Bold Italic) und wird – wie es sich für eine Brauerei gehört – von einem gebrochenen Schnitt komplettiert.

 

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Ein Kommentar


  1. Iven Sohmann

    »Immer seltener kommt es aus einer Privatbrauerei.« – es stellt sich die Frage wie »Privatbrauerei« an dieser Stelle definiert wird. Der Absatz von regionalen Marken und Craft Beer ist jedenfalls seit Jahren steigend und in aller Regel konzernunabhängig.


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