Schriften mieten statt kaufen

Monotype bietet seinen Kunden an, Schriften über ein Abomodell zu mieten. Aber macht das Sinn?



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Für 14,99 Euro monatlich oder 119,99 Euro im Jahr bekommen Gestalter Zugriff auf etwa 2200 Schriftfamilien. Die Monotype Library Subscription – so der Name der Font-Flatrate – gilt für einen Arbeitsplatz und zielt ausschließlich auf den Desktop-Einsatz, nicht auf das Web. Webfonts sind dementsprechend nicht enthalten.

Mehr als 9000 Schriftschnitte aus 2200 Familien, das klingt toll, hat aber nicht nur Vorteile. So handelt es sich vor allem um Klassiker aus den Bibliotheken von Monotype, Linotype, Ascender, ITC und Bitstream. Die bei Gestaltern so beliebten FontFonts sind – bis auf ganz wenige Ausnahmen – nicht eingeschlossen.

Monotype will mit der Flatrate vor allem dem Wunsch der Gestalter nachkommen, viel ausprobieren zu können. Für Pitches und Mockups macht das Modell also durchaus Sinn, für den »echten« Einsatz beim Kunden eher weniger.

Monotype Library Subscription kann man entweder über MyFonts oder fonts.com buchen. Wie bei anderen Abo-Diensten muss man die Software Skyfonts installieren, die die Fonts im Hintergrund herunterlädt und dem System zur Verfügung stellt, solange das Abo läuft.

Größeren Unternehmen bietet Monotype mit der Enterprise License an, für eine jährliche Gebühr die Lizenz für jede Schrift aus der Monotype Library zu erwerben und die Schriften unternehmensweit zu nutzen, beispielsweise auf Desktops, Webseiten und in Mobilen Apps.

 

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Ein Kommentar


  1. Thomas Velte

    Für einen Klein(st)auftrag benötige ich eine Schrift, die in der Monotype Library enthalten ist. Gerade Klassiker wie Officina oder Gill bekomme ich auf diesem Weg zu einem unschlagbaren Preis. Das erscheint mir ausgesprochen fair – ich werde das Angebot auf jeden Fall testen!


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