Schriften kaufen kann Leben retten

Der gesamte Verkaufserlös dieser und drei anderer Schriften geht zu hundert Prozent an die britische Krebsforschung.



Paul Harpin ist Kreativdirektor bei der Haymarket Media Group. Als seine Nichte Laura kürzlich mit nur 26 Jahren an Krebs starb, gründete er das Projekt »Buy Fonts Save Lives«. Mit Unterstützung des Typedesigners Paul Hickson zeichnete er seine erste eigene Schrift und weiß nach eigenem Bekunden nun »wie hart Typedesigner arbeiten«.

Natürlich heißt die aus den vier Varianten Plain, Shaded, Ribbon und Stencil bestehende Schriftfamilie Laura. Paul Harpin bietet sie in zwei Paketen als Laura Plain und Laura Display jeweils in zwölf Fetten von Hairline bis Ultra Black an. »Ehrlich gesagt ist mir egal, ob Ihnen die Schrift gefällt und ob Sie sie jemals einsetzen, Hauptsache Sie kaufen sie.«

Denn der ganze Verkaufserlös fließt in die Krebsforschung, geht an Cancer Research UK und Macmillan Cancer Support.

Noch drei weitere Designer haben Schriften beigesteuert, die unter dem Label »Buy Fonts Save Lives« verkauft werden und deren Erlös ebenfalls an die Krebsforschung geht: Heseltine Text und Titling, gestaltet von Paul Hickson und seiner Frau Patricia; Mfred von Matt Willey sowie Organon Sans und Serif von Nick Cooke.

Die Schriften kosten jeweils 20 britische Pfund, wahrlich kein Riesenbetrag, hier muss es die Menge machen. Das sollte funktionieren, handelt es sich doch durchweg um sehr ordentliche Schriften. Die Distribution übernahm Joe Graham, dessen älterer Bruer Carl mit 34 Jahren an einem Gehirntumor starb. An Grahams Foundry Typespec sollte man sich auch wenden, falls man selbst eine Schrift für dieses Projekt zur Verfügung stellen möchte.




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