Schneller besser lesen – mit Monotype und dem MIT

Um Typografen, Designer und Entwickler von Benutzeroberflächen zusammenzubringen, rief das MIT das Clear Information Presentation Consortium (Clear-IP) ins Leben.



figure-5-humanist-typeface-displayed-mit-agelab-demo-credit-thunder-sky-_web

Die Vielzahl neuer Endgeräte und ein temporeicher Lebensstil haben die Wahrnehmung und die Verarbeitung von Informationen grundlegend verändert. Das Überfliegen von Texten gepaart mit kurzen Aufmerksamkeitsspannen begleitet heute unseren Alltag: Ungezählte Male am Tag blicken wir auf Touchscreens, Smart Watches, Fitness-Tracker, Displays in Autos, auf Anzeigen, Aufkleber, Hinweistafeln und vieles mehr. Trotz der enormen Zunahme flüchtiger Text-Botschaften gibt es kaum aktuelle Forschungsergebnisse, die als Grundlage für Design-Entscheidungen dienen und sicherstellen können, dass Informationen schnell erfasst und weiterverarbeitet werden.

Um Typografen, Designer und Entwickler von Benutzeroberflächen zusammenzubringen, die sich bei ihren Design-Entscheidungen gerne auf empirische Daten stützen, gründete das Massachusetts Institute of Technology (MIT) AgeLab nun also das Clear Information Presentation Consortium (Clear-IP). Der Font- und Technologie-Anbieter Monotype ist Gründungsmitglied des globalen Konsortiums und arbeitet bereits seit 2012 gemeinsam mit dem MIT in Forschungsprojekten zum Thema Typografie und Lesbarkeit in Augenblicksumgebungen zusammen.

Künftig wollen sich Monotype und Clear-IP noch stärker mit dem Design und der Lesbarkeit von Schriften bei Bewegung beschäftigen. Durch die Öffnung für weitere Mitglieder und die Nutzung gemeinsamer Ressourcen kann das Konsortium Forschungsaktivitäten ausweiten und aktuelle Themen rund um Lesbarkeit, Schrift und Design einbeziehen. Kürzlich hat sich Google Clear-IP als erstes Vollmitglied angeschlossen.

»Aufmerksamkeit ist die neue Währung im digitalen Zeitalter, und das müssen wir beim Design berücksichtigen. Immer wieder zeigt die Forschung, dass Lesbarkeit relativ ist. Sie hängt von diversen Faktoren ab – wie Schriftart, Schriftgröße und Strichstärke, Farbe, Kontrast und Lichtverhältnisse. Wenn wir Benutzeroberflächen für das Lesen im Moment gestalten, müssen wir diese Faktoren in Einklang bringen, um dem Leser bei der Informationsaufnahme zu helfen«, sagt Dr. Nadine Chahine, Type Director und Expertin für Lesbarkeit bei Monotype sowie Mitglied des Vorstands von Clear-IP.

Weitere Information über die Forschung von Clear-IP und die Vorteile für Mitglieder finden Sie hier.

Zusammenfassungen der Forschungsergebnisse von Clear-IP gibt es hier.

mit_agelab_0103_web

 


Schlagworte: , ,




Kommentieren

Einfach mit dem PAGE Account anmelden oder Formular ausfüllen

Name *

Email *

*Pflichtfeld

Ihr Kommentar *

 
 

Das könnte Sie auch interessieren


Weitere Artikel zum Thema