Rationale Kakadu

Eckige Buchstabenformen geben der Kakadu, einer neuen Serifenlosen von Ludwig Übele, ein solides und strukturiertes Aussehen.



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Die eckigen Rundungen geben der Schrift einen rationalen Charakter, strahlen aber auch eine gewisse Strenge aus. Deshalb setzte der Berliner Typedesigner ganz bewusst den verhältnismäßig eckigen Kurven weiche Formen entgegen, beispielsweise die gerundeten Übergängen von der Schulter in den Schafft, die Rundungen an den Diagonalen bei K, k und R, oder die runden Punkte bei i und den Interpunktionen. So bleibt der konstruierte, technische Charakter der Schrift erhalten, gleichzeitig besitzt sie ein warmes und freundliches Aussehen.

Dank der raumfüllenden Rundungen gewinnt die Schrift innen an Offenheit und passt sich gut an das orthogonale Pixelraster des Computerbildschirmes an. Deshalb ist Kakadu auch für kleine Größen am Bildschirm gut geeignet. Der Strichstärkenzuwachs ist so angelegt, dass die Schrift in unterschiedlichen Fetten eine annähernd gleiche Laufweite besitzt. Das ist besonders für Webseiten und Interfaces interessant, vor allem bei Rollover.

Die gesamte Schriftfamilie besteht aus 14 Schriftschnitten, deckt alle wichtigen Sprachen mit lateinischen Buchstaben ab und enthält eine ganze Reihe praktischer OpenType Features, inklusive Kapitälchen und unterschiedliche Ziffernarten. Alle Kakadu Fonts gibt es natürlich auch als Webfonts.

Auf der eigens eingerichteten Miniwebsite Eat My Type präsentiert Ludwig Übele die neue Schrift  in Form des klassischen Spiels Snake. Wer es schafft 14 Wörter zu essen kann die Schrift gewinnen – leicht ist das allerdings nicht und das Suchtpotential ist hoch.

Momentan gibt es Kakadu noch zum Einführungspreis von 119 Euro bei Ludwig Type.

 

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