Monotype kauft Fontshop

Nach Myfonts, Linotype nun auch Fontshop: Monotype kauft das Berliner Schriftenhaus und nimmt damit endgültig eine Monopolstellung ein.



»Fontshop schließt sich Monotype an« formulierte der Fontblog sehr freundlich. »Monotype acquires FontShop International« hieß es auf der Monotype-Site. Wie auch immer man es nennt, fest steht, dass sich mit der Übernahme die Foundry-Landschaft weiter monopolisiert.

 

Im Kaufpreis von rund 13 Millionen Dollar sind die Firmenzentrale in Berlin ebenso enthalten wie die FontFont-Schriftenbibliothek, der US-Vertriebsableger in San Francisco (fontshop.com), sowie die deutsche Filiale FontShop AG.

 

Die FontFonts von Gründer Erik Spiekermann übernimmt Monotype direkt vom Entwerfer, einschließlich aller Verwertungs- und Veröffentlichungsrechte, wobei alle seine Bestseller (FF Meta, FF Info, FF Unit, FF Govan) elementarer Bestandteil der FontFont-Bibliothek bleiben. Spiekermann wird Monotype in Zukunft als typografischer Berater zur Seite stehen.

 

Die Reaktionen im Netz sind überwiegend negativ, bringen Monopole doch selten Vorteile für die Kunden. Auf der anderen Seite muss man sagen, dass es die gleichen Befürchtungen auch nach der Übernahme von Linotype gab, sich bei dem traditionsreichen deutschen Schriftenhaus aber in den letzten Monate erfreulich wenig verändert hat.

Wir bleiben am Ball.

 


 

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