Handschriften im Jüdischen Museum

Die weltweit größte Sammlung hebräischer Handschriften, Tora-Schreiber und Kalligraphen: Mit »Die Erschaffung der Welt« zeigt das Jüdische Museum Berlin einen wahren Schatz.



Es sind Hochzeitsverträge, Estherrollen und reich illustrierte Bücher, die ab Freitag im Jüdischen Museum Berlin zu sehen sind und bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen.

Ein Highlight der Privatsammlung des Schweizer Finanzexperten René Braginsky, die nach der Ausstellung wieder in dessen Privatbibliothek zurückkehrt, ist eine Abschrift des von Moses Maimonides verfasstem Gesetzeskodex »Mischne Tora«, die 1355 in Deutschland entstand.

Besonders ist ebenso die Verbindung von Text und Kunst, die in den Arbeiten zu sehen ist, da sie oft mit aufwändiger Buchmalerei verziert wurden. Vor allem aber auch sind die Exponate, die die Vielseitigkeit der jüdischen Buchgeschichte illustrieren, umso kostbarer, weil viele hebräischen Handschriften und Bücher während der Jahrhunderte langen Verfolgungen vernichtet wurden.

Während der Ausstellung sind regelmäßig Tora-Schreiber und Kalligraphen vor Ort im Museum, die in einem öffentlichen Werkraum arbeiten, zudem finden Vorträge und Symposien statt. 

Die Erschaffung der Welt. Illustrierte Handschriften aus der Braginsky Collection. Jüdisches Museum Berlin, 4.4. – 3.8.014

Ketubba (Hochzeitsvertrag), 26. Mai 1638, Rom (Italien)
© Braginsky Collection, Zürich, Foto: Ardon Bar-Hama

 

 

Ketubba (Hochzeitsvertrag), 1900, Cochin (Indien)
© Braginsky Collection, Zürich, Foto: Ardon Bar-Hama




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