Das Gegenteil eines konzeptionell denkenden Artdirektors…

…ist Göran Södersröm von Letters from Sweden. Die Entwickler des neuen Schriftlizensierungsmodells Fontstand stellen die Fontstand-Mitglieder in einzelnen Artikeln vor. 



FontstandLfS

In Björkhagen, im Südosten Stockholms, befindet sich das Büro von Letters from Sweden.

Foto: Ola Bergengren

 

Mit Fontstand entwickelte ein Team um Typedesigner Peter Bilak eine Desktop App, die die bisherige Lizenzierung von Schriften gehörig auf den Kopf stellte.

Bis zu zehn Fonts am Tag können für eine Stunde auf dem eigenen Rechner in jeder Anwendung getestet werden. Ist man von einer Schrift überzeugt (oder auch von mehreren) kann man diese monatsweise mieten – für zehn Prozent des regulären Preises pro Monat. Für einen Aufpreis von zwei Prozent kann man den Font mit einem anderen Fontstand Nutzer teilen – gut für Gestalter-Teams die nicht im gleichen Büro sitzen. Wer eine Schrift zwölf Monate am Stück mietet hat sie  abbezahlt, die Mietlizenz wandelt sich in eine ganz normale Desktop-Lizenz.

Die Anzahl der Foundries, die über Fontstand ihre Schriften anbieten ist noch überschaubar – und das mit voller Absicht. Man möchte langsam und qualitätsbewusst wachsen. Auch ein enger Kontakt zu »ihren« Fontdesignern ist den Fontstand-Machern wichtig. Deshalb haben sie jetzt damit begonnen, die Foundries auf ihrer Webseite vorzustellen.

Den Anfang machte Urtd des slovakischen Typedesigners Ondrej Jób, gefolgt von Eric Olson’s Process Type Foundry. Neu hinzugekommen ist jetzt Göran Söderström von Letters from Sweden – allesamt gut recherchierte und gut geschriebene Artikel, ich freue mich auf Fortsetzungen.

 

 

 




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