Aus Kult wird eine Schrift: Der Pink Floyd Font

Pink Floyd und Grafikdesign sind eng verbunden. Die Schablonenlettern ihres legendären Animals Album erweiterte Pentagram New York jetzt zu einem Alphabet – und Corporate Design.



Pink Floyd steht für eine Erneuerung der Musik – und hat mit ihren Album-Covern von Storm Thorgerson und seinem Designkollektiv Hipgnosis auch im Grafikdesign Geschichte geschrieben.

Die Schablonen-Schrift des Pink Floyd Albums Animals von 1977 erweiterte die New Yorker Agentur Pentagram jetzt in einen vollständigen Font – und stellte ihn ins Zentrum ihres Corporate Design für die Plattenfirma Pink Floyd Records.

Eine Herausforderung war es nicht nur, die einzelnen Buchstaben zu gestalten, sondern den Font, der für die Größe von Plattencovern entwickelt wurde, auch in wesentlich kleineren Größen gut lesbar zu halten.

Dabei hat Pentagram mit dem Hipgnosis-Gründungsmitglied Aubrey Powell zusammen gearbeitet, gemeinsam bauten sie die Schrift aus und entwickelten eine Identity. Dass Font und Identity dabei nie glatt oder allzu businessmäßig wirken, haben sie ihren Stencil-Wurzeln zu verdanken.

Gleichzeitig designte Pentagram die 27teilige CD-Box The Early Years 1965-1972 mit viel, bisher nicht veröffentlichtem Material und sieben CD Booklets mit originalen, abstrakten Gemälden des britischen Künstlers John Whiteley.

Wem das alles noch nicht reicht, der kann sich noch bis zum 10. Oktober 2017 im Londoner Victoria & Albert Museum die große Schau »Pink Floyd: Their Mortal Remains« anschauen. Und darüber hinaus ist bei Thames & Hudson das Buch »Vinyl. Album. Cover. Art.: The Complete Hipgnosis Catalogue« erschienen.

 


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