Ästhetik des Buchs

Als Offensive der alten Herren könnte man diese neue Buchreihe bezeichnen – und sie ist sehr charmant und gelehrt geraten.



Klaus Detjen, ehemaliger Hochschullehrer für Typo und Gestaltung an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel ist Herausgeber der bislang drei schmalen Bändchen. Die Autoren waren oder sind alle Professoren, haben niemals aufgehört, Bücher zu lieben, und setzen sich jetzt in von ihnen jeweils selbst gestalteten Publikationen mit der Ästhetik des Buchs auseinander. Hans Andree mit dem Zusammen­spiel von Typo- und Lesekultur seit der Antike, Günter Karl Bose mit der süßen Last papierener Bücher, von der wir heute befreit (?) werden, und Gerd Fleischmann mit der aktuellen Bedeutung von Jan Tschichold. Wir freuen uns auf weitere Bände.

Klaus Detjen (Hrsg.): Ästhetik des Buches. Göttingen (Wallstein Verlag) 2013, je Band 19,90 Euro,

Band 01: Hans Andree: normal regular book roman. Ein Beitrag zur Schrift und Typografiegeschichte.

72 Seiten | isbn 978-3-8353-1354-5

Band 02: Günter Karl Bose. Das Ende einer Last. Die Befreiung von den Bü­chern.

80 Seiten | isbn 978-3-8353-1355-2

Band 03: Gerd Fleischmann: Tschichold – na und?
80 Seiten | isbn 978-3-8353-1353-8

Bücher über die Ästhetik des Buches müssen sehr ästhetisch sein: eine Doppelseite aus Günter Karl Boses »Das Ende einer Last«




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