Internet Blackmarket auf der Transmediale

 

 

Von Online zu Offline: Beim Internet Blackmarket auf der Transmediale wurden die Auswüchse der Netzkultur feilgeboten.



 

Von Online zu Offline: Beim Internet Blackmarket auf der Transmediale wurden die Auswüchse der Netzkultur feilgeboten.

 

Ein Flohmarkt nur mit ausrangierten Artefakten von und aus dem Internet: Developer, Medienkünstler und Hacker boten letzten Sonntag ihre ironischen Kommentare zu Auswüchsen der Netzkultur auf dem »Internet Blackmarket« der Transmediale dar. Der »Internet Yami-Ichi« Event stammt von einer Hackergruppe aus Tokio und wurde nun auf dem Berliner Medienfestival im Haus der Kulturen der Welt veranstaltet.

 

»Es war einmal zu einer Zeit, als das Internet ein Ort für ‚Freiheit’ war«, heißt es auf der Webseite. Heute könne man weder YouTube-Videos ansehen, weil sich jemand beschwert hat, Apps würden von Apple aus dem iTunes-Store verbannt und man macht sich Sorgen, weil man nicht genug »Likes« hat. Das Internet ist ein verkrampfter Ort geworden und dem will der Flohmarkt mit »Face-to-Face Browsing« gegenwirken.

Ein Auswahl der ironischen Angebote, die es für ein paar Euro zu kaufen gab:

 

 

Selfie auf die Hand: Besucher konnten sich vor einem Spiegel selbst fotografieren und das Selbstportrait auch gleich ausgedruckt mitnehmen.

 

 

Lästige Werbefenster im Browser verschwinden einfach hinter Klebeband auf dem Monitor … Von The Simple Society.

 

 

Beliebte Glitch-Muster als flauschiger Schal: für 50 Euro von Künstler Jeff Donaldson.

 

 

Die Spam-Mail wird offline zum Hand-geschriebenen Liebesbrief.

 

 

Bei Terrorbyte.org gibt es »gebrauchte Passwörter« ab 1 Euro.

  

 

Künstler Paket Guru bietet ein digitales Ritualamulett in Form einer OSX-Applikation an, welches den Computer von bösen Geistern – sprich schadhaften Internet-Paketen – säubern soll.




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