Rendering-Software enthüllt wissenschaftliches Phänomen

Für den Film »Interstellar» berechnete ein Spezialistenteam, wie das Schwarze Loch» tatsächlich aussehen könnte – und war überrascht vom Ergebnis.



Für den Film »Interstellar» berechnete ein Spezialistenteam, wie das Schwarze Loch» tatsächlich aussehen könnte – und war überrascht vom Ergebnis.

Für Christopher Nolans Film Interstellar, der heute in den deutschen Kinos startet, hat sich Hollywood akademischen Beistand geholt, um das kosmische Phänomen Wurmloch wissenschaftlich akkurat abzubilden: Astrophysiker Kip Thorne, ehemals Professor am berühmten California Institute of Technology und ein Freund von Stephen Hawking bemühte angeblich sogar Einsteins Relativitätstheorie, um das Phänomen zu berechnen und im Film realistisch darzustellen.

Für die Berechnung einiger Einzelbilder benötigte die Rendering- und Ray-Tracing-Software an die einhundert Stunden, Insgesamt erforderte die Animation 800 Terabyte an Speicherplatz. Am Ende zeigte der Bildschirm nach Eingabe aller Daten allerdings ein bisher unbekanntes Phänomen: Einen glühenden Ring um das Schwarze Loch. Thorne überprüfte noch einmal alle Daten, fand aber keinen Fehler in seinen Berechnungen. Tatsächlich müsste ein Schwarzes Loch so aussehen. Damit hätte Physiker Thorne mit seiner wissenschaftlichen Arbeit im Rahmen des Filmprojekts neue wissenschaftliche Erkenntnissse gewonnen.

Im Video erklären Kip Thorne und sein Team, wie aus theoretischen Rechenmodellen zur Theorie der schwarzen Löcher eine visuelle Umsetzung für die Kinoleinwand entstand:




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