So entwickelt man schnell einfache VR-Anwendungen

Developer-Tool Viro verspricht 360 Grad-Anwendungen ohne viel Aufwand.



Für anspruchsvolle Virtual Reality-Anwendungen brauchen Developer Know-How und gängige Entwicklungswerkzeuge wie Unity oder Unreal. Das neue Entwicklertool Viro des Unternehmens Viro Media soll nun die schnelle und unkomplizierte Integration von VR in eigene Anwendungen ermöglichen.

Vor allem Apps für Geschäftsfelder wie Reisen, Immobilien oder E-Commerce haben die Macher im Fokus, kurzum also Unternehmen, die Virtual Reality vor allem zu Marketingzwecken verwenden. Ihnen soll Viro ermöglichen, schnell, einfach und kostengünstig Apps mit 360-Grad-Bildmaterial zu erstellen.

Das Tool benötigt weder Xcode oder Android Studio und setzt stattdessen auf das JavaScript-basierte App-Framework React Native. Außerdem verwendet es eine eigene Rendering-Engine. Mit der gängigen VR-Hardware (Google Daydream, GearVR, Cardboard) ist es ebenso kompatibel, wie auch mit iOS- und Android-Anwendungen.

In der Tat ist Viro Media meilenweit von den Möglichkeiten der High End-Tools mit ihren ausgefeilten Physik-Engines und fotorealistischen Darstellungen entfernt – dafür ist es auch nicht intendiert. Wenn es aber darum geht, schnell und kostengünstig eine 360-Grad-Ansicht zu erstellen, ist Viro Media eine sinnvolle Option.

Einen  ausführlichen Artikel über Virtual Reality-Trends veröffentlichen wir in der kommenden PAGE, Ausgabe 5.2017, die am 5. April erscheint.


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