Programmier-Tool für Webdesigner: Stamplay

Mit der modularen Plattform Stamplay können auch Webdesigner komplette Webanwendungen entwickeln – ganz ohne Programmierkenntnisse. Nicola Mattina aus Rom, Gründer des Startups Stamplay, erklärt wie es funktioniert.



Mit der modularen Plattform Stamplay können auch Webdesigner komplette Webanwendungen entwickeln – ganz ohne Programmierkenntnisse. Nicola Mattina aus Rom, Gründer des Startups Stamplay, erklärt wie es funktioniert.

PAGE: Herr Mattina, wie funktioniert Stamplay?

Nicola Mattina: Stamplay ist inspiriert von Kinderspielzeug wie Lego und Meccano. Mein technischer Co-Gründer Giuliano Iacobelli und ich haben die App zusammen mit einem Team junger Talente entwickelt. Sie soll Webdesignern endlich die serverseitige Programmierung und die Verwaltung der von ihnen gestalteten Anwendungen ermöglichen – ohne die Kenntnis von Programmiersprachen wie beispielsweise PHP, Python oder Ruby. Unser visuelles Programmiertool vereinfacht die Entwicklung ungemein. Eine voll ausgestattete App lässt sich mit Stamplay in wenigen Stunden bauen. Um beispielsweise einen Fotowettbewerb zu verwalten, benötigt Stamplay nur drei Komponenten anstelle von ein paar Tausend Zeilen Code und Dutzenden von Tests zur Fehlerbeseitigung.
Bis jetzt verfügt Stamplay über 16 Module, darunter unterschiedliche ?Facebook-APIs, eine YouTube-Anbindung sowie Schnittstellen für Gamification und HTML-Formulare. Mit ihnen lassen sich momentan voll funktionsfähige Facebook-Applikationen sowie Microsites beziehungsweise mobile Webapps für Kommunikations- und Marketing-Kampagnen erstellen, inklusive der Registrierung und Einbindung von externen Diensten wie zum Beispiel MailChimp.

Wann wollen Sie mit Stamplay auf den Markt?

Ein Team aus fünf Personen arbeitet schon seit einem ganzen Jahr an der Entwicklung: Für die öffentliche Beta, die damit einhergehende Feinabstimmung der Software und die Entwicklung weiterer Features wie der Integration von Twitter, Instagram und dem Customer-Relationship-Management-Tool Intercom planen wir zwei Monate ein. Ende März geht unser Zahlungssystem online, das im Mai greifen wird. Mit 30 Euro monatlich pro verwalteter App ist der Preis erschwinglich. Für Kommunikationsagenturen bieten wir auch Support-Pakete an. Wir sind zuversichtlich, denn mit Stamplay kann man die Kosten und die Zeit für die Software-Entwicklung um bis zu 90 Prozent reduzieren.


Bild: Stamplay Gründer Nicola Mattina

Welche Zielgruppe visieren Sie eigentlich an?

Wir konzentrieren uns auf professionelle Webdesigner: Mit Stamplay benötigen Sie für ihre Webanwendungen keinen Backend-Developer mehr. Die aktuelle Version enthält keinen visuellen Frontend-Editor, weil wir bewusst Webdesigner ansprechen, die Know-how in HTML und CSS mitbringen. Wir sind außerdem überzeugt, dass die meisten Entwickler kreativ und smart sind und von einem Tool einen gewissen Grad an Freiheit erwarten. Sie werden uns sicher neue originelle Wege für den kreativen Umgang mit Stamplay aufzeigen.




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