Meshu: Mapping mit 3D-Schmuck

Das Meshu Projekt druckt die persönlichen Reisekoordinaten eines Users als Schmuck in 3D aus.

 



 

Das Meshu Projekt druckt die persönlichen Reisekoordinaten eines Users als Schmuck in 3D aus.

 

Eine innovative Verbindung von Mapping mit 3D-Druck: Designer/Programmierer Sha Hwang und Datenvisualisiererin Rachel Binx in New York verbanden ihre Liebe zu Daten und Reisen – als personalisierte Ketten, Broschen, Manschettenknöpfe und neuerdings auch als Fingerringe. Auf der Meshu Website können User mehrere Koordinaten von ihrer Reise mappen, vom Backpacktrip über Arbeitsstationen bis zur Hochzeitsreise und die Anwendung verbindet die erinnerungswürdigen Orte per Triangulation zum Vieleck. Alternativ kann ein User auch seine Lieblingsorte aus der Mapping-Anwendung Foursquare importieren. Dann wählt er das Material aus: Schmuck kann aus Bambus oder Acryl hergestellt werden, aber genauso in 3D aus Silber oder Nylon ausgedruckt. Neben den Broschen und Ketten ist die neuste Erweiterung das Ausdrucken von Orten zum Fingerring aus weißem Nylon oder Silber.

 

Sha Hwang erklärt: »Uns fasziniert, welche Spuren wir hinterlassen – sowohl sentimental als auch digital. Uns fasziniert auch die Tatsache, etwas ‚wirklich’ selbst zu besitzen. Weil das meiste, was wir besitzen, haben wir in einem Laden ausgesucht oder online gekauft – aber wir waren nicht an der Entstehung beteiligt. Wir haben nicht die Form bestimmt und wir haben sicherlich auch nicht unsere eigenen Geschichten hineingewebt, bevor wir es bestellt haben.« Sha und Rachel entwickelten die Meshu-Seite mit Hilfe der Visualisierungs-Library d3.js und das Backend mit dem Django Framework in Python.

 

 




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