iOS 8 ist da: Neue Funktionen und Apps für iPhone und iPad

Das iOS-Update auf Version 8 ist endlich da, aber Apples Server brachen unter der Last der zahlreichen Anfragen zusammen.



 
Viele User die gleich gestern Abend, am Tag der Veröffentlichung, updaten wollten, mussten sich in Geduld üben, denn die Server des amerikanischen Unternehmens gingen ob des Ansturms in die Knie. Statt weniger Minuten dauerte der Download  mehreren Berichten zufolge oft mehrere Stunden. Lohnt es sich denn überhaupt, sich das neue Betriebssystem umgehend aufzuspielen?  

iOS 8 bietet keine großen optischen Neuerungen, aber viele neue Funktionen. Dazu gehören auch eine Reihe neuer Apps: Health beispielsweise sammelt Gesundheits- und Fitnessdaten der iPhone-Sensoren (ab iPhone 5s) aber auch von Drittanbietern, sofern sie die Einbindung anbieten. Neu ist auch die Smarthome-App HomeKit. Mit Ihr kann man Smarthome-Funktionalitäten auch aus der Ferne über das iPhone steuern – vorrausgesetzt, die jeweilige App ist auf HomeKit-Intergration angelegt. Eine eigene HomeKit-App gibt es allerdings nicht.

Mit der Nachrichten-Funktion lasen sich künftig auch Sprachaufnahmen und Videos senden, ebenso lässt sich der aktuelle Standort übermitteln. Für die Eingabe bietet Apple zukünftig die systemübergreifende Einbindung alternativer Tastaturen von Drittanbietern wie „»Swype» an. Die Texterkennung soll in Zukunft auch den Kontext berücksichtigen und bei Vorschlägen den entsprechenden Sprachstil, geschäftlich oder privat, berücksichtigen.

Aufgerüstet hat Apple auch die Kamerafunktion und Ihr ein paar neue Features spendiert, mit denen sich Bilder einfacher und professioneller bearbeiten lassen; Fokus und Belichtung kann man nun einzeln festlegen, außerdem hat Apple einen Selbstauslöser ergänzt, das Fotoarchiv lässt sich nach Aufnahmedatum, Aufnahmeort oder Namen des Albums durchsuchen.

Neu ist auch die Familienfreigabe für iTunes-, iBooks– oder App-Store-Einkäufe. Mit Ihr können nun bis zu sechs Mitglieder mit unterschiedlichen Apple-IDs die Medien der Angehörigen ebenfalls nutzen. Außerdem synchronisieren sich Kalender und Fotostream aller zueinander gehörenden IDs. Alle Geräte einer Familie lassen sich zudem über die Funktion  »Mein iPhone suchen» orten.

Per iCloud Drive kann man ab sofort Daten zwischen iOS-Geräten, Macs und sogar Windows-PCs abgleichen. Allerdings stehen die Daten dann nur noch auf Geräten mit iOS 8, OS X 10.10 und dem  noch unveröffentlichten iCloud-Windows-Tool zur Verfügung.

Wem bei so vielen Neuereungen den Überblick verliert, für den hat Apple iOS 8 de neue Tipps-App spendiert. Die ist ausschließlich dafür da, Hinweise zu den neuen Funktionen zu liefern.




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