In That Weird Age-Ausstellung: Das Gefühl im digitalen Zeitalter

Bis zum 24. Februar zeigt In That Weird Age der CTM 13 digitale Artefakte unser Zeit.



 

YouTube As A Subject – Terms of Service, Constant Dullaart, 2008

 

 

Bis zum 24. Februar zeigt In That Weird Age der CTM 13 digitale Artefakte unser Zeit.

 

Die Transmediale ist zwar vorbei, nicht jedoch einige ihrer angeschlossenen, interssanten Veranstaltungen. Bis Ende Februar reflektiert nämlich die Ausstellung In That Weird Age der CTM 13 den Umbruch von Analogem ins Digitale. Genauer, im Zeitalter von Cloud Computing geht es den Kuratoren von DISK Berlin um das Verschwinden der physischen Speichermedien und der einmaligen Musikaufnahmen, also etwa Plattenaufnahmen, die nicht nachträglich veränderbar sind. Es geht um die exponentielle Verfügbarkeit von Sounddateien und die gleichwohl unendlichen Möglichkeiten ihrer Verarbeitung. Die Ausstellung dokumentiert das stetige Ansammeln von digitalen Dateien, und im übertragenen Sinn geht es daher auch um den Big Data Trend. Und es geht letztlich auch um die verbesserte Konnektivität von elektronischen Geräten, wie Gadgets und mobilen Endgeräten mit Computern, die wiederum eine Vielzahl von Experimenten und neuen Möglichkeiten zulässt.

In That Weird Age möchte das Gefühl nahebringen das die User heute angesichts dieser allumfassenden Medienumgebung erfasst. Die sehenswerte Ausstellung versammelt ausgesuchte Clips aus dem unermesslichen Fundus von YouTube, zeigt Internet-Phänomene wie das des Technovikings oder kommentiert das Verschwinden der Schallplatte mit einer mit Vinylscheiben gepflasterten Rennbahn, über die Besucher ein Rennauto jagen können.

 

In That Weird Age, Ausstellung der CTM 13 im Kunsthaus Bethanien (Map). Geöffnet täglich von 12 Uhr bis 19 Uhr bis zum 24. Februar 2013. Eintritt frei.

 

  

 

 

Vinyl Rally, Lucas Abela, 2009 (zweites Bild: © CTM 13)

 

In that weird part, YouTube Videos kuratiert von CTM 12

 

 

Technoviking, Mark Arandjus, user-generierte Hommage aus dem Archiv von Matthias Fritsch

 

 

 

 

 

 




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