Game mit Geschmack: »Pixelate«

Beim Game »Pixelate« müssen Spieler in einem einminütigen Showdown besonders schnell und in der korrekten Reihenfolge die korrekten Lebensmittel »aufgabeln«



Beim Game »Pixelate« müssen Spieler in einem einminütigen Showdown besonders schnell und in der korrekten Reihenfolge die korrekten Lebensmittel »aufgabeln«

 

Das Spiel, das die jungen Interface-Designer Sures Kumar und Lana Z Porter am Londoner Royal College of Art entwickelten, läuft auf einem in einen Esstisch eingelassenem digitalem Display. Das Game selbst dauert nur 60 Sekunden und erinnert an den Evergreen »Guitar-Hero«. Nur müssen die zwei Player eben keine Noten treffen, sondern das richtige Obst von ihrem Teller wählen und auf die Gabel spiessen, die basierend auf openFrameworks und Arduino Uno dessen Dichte misst. 

 

»Das Prototyping und unsere ersten Tests waren echt messy«, sagt Sures Kumar. »Wir experimentierten mit einer Menge unterschiedlicher Lebensmittell, darunter Möhren, Bananen, Erdbeeren und Kartoffeln. Die Kombination fanden wir dann aber ziemlich eklig, besonders da man sie besonders schnell essen sollte. Dabei bemerkten wir aber einen Trend: Früchte und Gemüse, die einen höheren Wasser-Anteil haben, sind die besseren Ableiter. Künstlich erzeugte, besonders harte oder auch gekochte Lebensmittel hingegen leiten tendenziell weniger gut.«

 

Mit dem Game, von dem es bisher nur einen Prototypen gibt, wollen die Studenten zum Beispiel Kinder spielerisch erziehen, gesund zu essen oder Erwachsene und Kinder gleichermaßen über gesunde Ernährung aufzuklären. Im Moment arbeiten Sures Kumar und Lana Z Porter an einer mobilen Version des Tischs sowie an einer App, die über Bluetooth oder über den Audioausgang eines Smartphones direkt mit den Gabeln kommunizieren soll. 

 




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