Die WG im Ballon über der Telefonzelle

Ein Team von Studierenden entwickelte eine innovative Lösung, die bei knappem Wohnraum helfen soll. 



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HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen. Weil Wohnraum in vielen Städten knapp ist, entwickelten Architekturstudenten der Hochschule Bochum Bloon, einen transparenten Wohnballon, der über einer umgebauten Telefonzelle schwebt, über die man ihn auch betritt. Um den Ballon mit Projektionen bespielen zu können, bat das Team den Lehrbereich Interaction Design der HAWK-Fakultät Gestaltung um Unterstützung.

Und so entwarfen vier Hildesheimer Studenten gleich eine ganze Story ums Thema Transparenz: Wer Zugang zu Bloon erhalten möchte, muss Bilder für die Projektion zur Verfügung stellen – erst dann gibt’s den Code für das Zahlenschloss der Eingangstür.

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Als Erstes programmierte das HAWK-Team eine Smartphone-App, mit der der User seine Fotos über Pay with Data freigibt (www.paywithdata.org  – ein Service, der übrigens ebenfalls im Rahmen des Projekts entstand). Um die Bilder zu speichern und via Beamer auszugeben, der sie auf den Ballon projiziert, setzten die Interaction-Design-Studenten einen eigenen Server mit Processing und der Projektionssoftware Omnidome auf.

 

Damit die Bewohner die Visuals selbst steuern können, fertigte das Team per 3D-Druck ein sogenanntes Rotatioscope, ein kugelförmiges Eingabegerät mit Gyrosensor, der an einen Arduino-Mikrocontroller angeschlossen ist.

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Unterstützen Bochumer Architekturstudenten: Amelie Künzler, Sandro Engel, Florian Schober und Finn Quoos (v. l.), Master­studenten Interaction Design in Hildesheim




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