Cognitive Cities Konference in Berlin

Auf der Cognitive Cities Konferenz in Berlin sprach Blogger und Researcher Adam Greenfield über »öffentliche Objekte«.



 

 

Auf der Cognitive Cities Konferenz in Berlin sprach Blogger und Researcher Adam Greenfield über »öffentliche Objekte«.


Die erstmalig in Berlin stattfindende Cognitive Cities Konferenz am vorletzten Wochenende beschäftigte sich unter anderem mit dem Komplex der Smart City: Zunehmend werden neben der physischen Infrastruktur einer Stadt auch die (IT-)Kommunikation und die soziale Infrastruktur bedeutsam. Ein Resultat kann etwa sein, dass die täglich in einer Stadt gewonnen Daten auch für ihre Bürger visualisiert werden, um ihnen ihre Umgebung durch die Datenvisualisierung bewusst zu machen (siehe das TenderNoise Projekt).

 

So war etwa Adam Greenfield, Buchautor und Researcher als Redner geladen, der sich damit beschäftigt, wie urbane Interfaces besser besser für die tatsächlichen Nutzer, also die Bürger einer Stadt, konzipiert werden. (Mehr zu seinem Projekt Urbanscale.) Bei seiner Rede zu »Öffentlichen Objekten« sprach er unter anderem die aktuellen Unruhen in Ägypten an, wo Demokratie im öffentlichen Raum stattfindet. Dazu betonte er, dass der öffentliche Raum für die Bürger wieder belebt werden müsse und nicht von den allgegenwärtigen Überwachungskameras eingenommen. Dazu nennt er ein Beispiel aus Australien: Dort sollten Überwachungskameras auf Strassen mit der Begründung eingeführt werden, sie würden der Verkehrssicherheit dienen. Dieses Argument beruhigte die Bürger und sie stimmten der Einführung zu. Allerdings wurden die Kameras dann mit einem Update versehen: Eine Gesichtserkennungssoftware wurde in dem System installiert, damit über die Kameras auch Menschen identifiziert werden können. Mehr zum Thema in Adams Post zu CCTV in England vom letzten Jahr.




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