Chatbots und Künstliche Intelligenz selbst realisieren

Chatbots, die Messaging-Dienste à la WhatsApp und Co nutzen, verändern gerade die Markenkommunikation. Mit diesen Plattformen, Engines und Bibliotheken lassen sich Chatbots & Künstliche Intelligenz selbst umsetzen.



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Hilft Usern durch die Vorweihnachtszeit: Rudi Rentier im Chatbot von Media Markt

Man muss kein Silicon-Valley-Crack sein, um Chatbots zu entwickeln. Mit den folgenden sechs Plattformen geht es auch ohne komplexe Programmierkenntnisse:

Bot Builder for NodeJS
Im März 2016 verkündete Microsoft, dass sie die Chatbot-Möglichkeiten für Skype erweitern wollen. Dafür launchten sie den Bot Builder for NodeJS, ein Framework, mit dem Develeoper eigene Chatbots entwickeln können. Auf der Plattform können Developer selbst Chatbots entwickeln, sie testen und publizieren. Weitere Produkte sollen folgen.
https://dev.botframework.com

Chat Script
Die Open-Source-Software wurde 2011 gelauncht und gilt seither als wegweisend. Chat Script erhielt den Loebner Preis für die Menschen-ähnlichsten Beispiele künstlicher Intelligenz.
http://chatscript.sourceforge.net

Facebook Bots for Messenger
Gelauncht hat Facebook seine Plattform Bots For Messenger im April 2016 auf der F8-Conference. Mit dem Werkzeug können Developer Chatbots für den Facebook Messenger herstellen, der angeblich eine Milliarde Menschen erreicht. Die drei hauptsächlichen Fähigkeiten sind: eine Senden/Empfangen API, generische Nachrichten Templates und die Möglichkeit, den Willkommens-Screen individuell anzupassen.
https://messengerplatform.fb.com

Imperson
Das israelische Unternehmen Imperson hat einen Chatbot-Generator für die Erstellung, Bereitstellung und Verwaltung von Chatbots über Facebook Messenger, Skype, Kik, Slack, Twitter, Amazon Echo und SMS erstellt. Der Gründer und CEO Erez Baum ist überzeugt, dass Marken- und Digitalagenturen mit ihrem Werkzeug tiefere Chatbot- Erlebnisse kreieren können, als bisher.
http://imperson.com

Pandorabots
Der Online-Service hat rund 250 Tausend Mitglieder, die inzwischen rund 300 Tausend Chatbots mit Pandorabots entwickelt haben. Pandorabots nutzt AIML (Artificial Intelligence Markup Language), den offenen Standard für Chatbots. Pandorabots ist ein Web Service, der Werkzeuge für den Aufbau, das Hosting und die Bereitstellung von Chatbots, einschließlich der Playground IDE und Artificial Intelligence as a Service zur Verfügung stellt.
https://playground.pandorabots.com/en/

Rebot.me
Um auf Rebot.me einen Chatbot zu entwickeln, zu testen und bereitzustellen, braucht man keine Programmierkenntnisse. Man kann seinen Chatbot individuell anpassen und ihn lehren, auf bestimmte Fragen zu Antworten. Rebot.me wirbt, dass der Chatbot lernfähig ist – je mehr man mit ihm spricht, desto klüger wird er.
http://rebot.me

Künstliche Intelligenz für kluge Bots
Je umfangreicher die Aufgaben von Chatbots oder das Angebot des Unternehmens, desto besser muss die Künstliche Intelligenz sein. Die drei wichtigsten Player sind:

Wit.ai (Facebook)
Wit.ai ist Facebooks Engine für die Künstliche Intelligenz. Sie macht es Entwickler einfach, um Anwendungen zu entwickeln, mit denen man sprechen kann oder über Text kommuniziert. Die Vision ist, Entwicklern eine offene und erweiterbare Plattform für die natürliche Sprache zur Verfügung zu stellen. Wit.ai lernt die menschliche Sprache aus jeder Interaktion, und nutzt die Gemeinschaft: Was gelernt wird, wird mit allen Entwicklern geteilt.
https://wit.ai

TensorFlow (Google)
TensorFlow ist die Open-Source-Bibliothek für Künstliche Intelligenz von Google für In verschieden Arten von Wahrnehmungs- und Sprachverständnisaufgaben. Ursprünglich entwickelt wurde sie von Forschern und Ingenieuren des Google Brain Teams, das an der Erforschung maschinellen Lernens und neuronaler Netzwerke arbeitet. Am 9. November 2015 veröffentlichte Google TensorFlow unter der Apache 2.0 Open-Source-Lizenz.
www.tensorflow.org

Watson (IBM)
Watson ist ein Frage-Antwort-Computer-System, das Fragen in natürlicher Sprache beantwortet, zielgerichtet entwickelt für die amerikanische Quiz-Show Jeopardy, benannt nach IBMs erstem CEO Thomas J. Watson. Seit 1997 beschäftigt sich das IBM DeepQA Projekt mit Künstlicher Intelligenz und entwickelte auch Watsons Intelligenz immer weiter. Inzwischen wird Watson auch für Social-Influenzer-Kampagnen, Kinderspielzeug und andere Gebiete eingesetzt, in denen Künstliche Intelligenz und Spracherkennung Hand in Hand gehen.
www-05.ibm.com/de/watson/


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