UX Design: 5 Regeln für ein besseres Webdesign

Serviceplan hat eine Studie veröffentlicht und die spannenden Ergebnisse mit PAGE geteilt. Eines ist dabei klar: Das Surferlebnis für den User muss optimal sein …



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© Porsche

Eine gute Nutzererfahrung bei der Navigation und Orientierung ist das A und O auf Websites.

Laut Ergebnissen einer Studie des Marktforschungsinstituts Facit Digital – Teil der Serviceplan Gruppe – kann man über die Menüführung und den Umfang des Contents bei Mobile nicht streiten.

Sie verglichen die Websites hinsichtlich mobiler User Experiences von vier verschiedenen Automobilherstellern. Dabei waren Porsche, BMW, Skoda und Toyota.


Webdesign, User Experience Design
© Facit Digital

Das beste Ergebnis lieferte Porsche ab. Als Ziel definierten die Analysten, Empfehlungen hinsichtlich Konzeption abzuleiten und Lösungsansätze für ein optimiertes User Experience Design zu zeigen.


Daraus resultierten diese fünf Regeln für ein besseres Webdesign:

1. Ein einheitlicher Look & Feel muss auf allen Endgeräten vertreten sein: User fühlen sich wohler, die Wirkung der Sites ist positiver.

2. Die Navigation und das Menü sollten auf das jeweilige Gerät zugeschnitten sein: Manche Navigationselemente wie beispielsweise »sticky«-Elemente funktionieren auf mobilen Seiten einfach nicht und frustrieren den User. Hier wäre ein »Hamburger«-Menü möglich.

3. Die »Hamburger«-Menüs müssen immer gleich funktionieren: Alle Navigationseinträge sollten zu finden und das Schließen jederzeit möglich sein. Es sollte oben links oder rechts platziert sein und das klassische Symbol zeigen.

4. Man sollte auf den Desktop-Seiten kein »Hamburger«-Menü verwenden: Dieses Menü ist hier noch nicht gelernt und auch nicht erwünscht. Es gibt ausreichend Raum für ein vollständig sichtbares Menü, das alle Navigationselemente zeigt. Achtung: Flyout-Menüs, die den Großteil des Bildschirms überlagern, führen zu Verwirrung und Überforderung.

5. Die Inhalte müssen auf allen Geräten gleich sein und dürfen nirgends beschnitten werden: Gekürzter Content für Mobile wird als nicht vollständig wahrgenommen.

Porsche erfüllte diese fünf Kriterien am besten. Hier eine Übersicht der Auswertung der Websites mit Notenvergabe. Die gesamte Studie man sich hier anschauen.


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© Facit Digital

»Ob responsive Design oder über eine eigene mobile Seite spielt primär keine Rolle.

so Christian Bopp, Geschäftsführer von Facit Digital. Viel wichtiger sei es, dass Websites die oben genannten Regeln erfüllen und User eine positive, intuitive Nutzererfahrung erleben können.

 




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