3D-Druck-Kampagne für den Artenschutz: Animachine

Die Stiftung Artenschutz sammelt mit einem 3D-Druck-Projekt Spenden.



 

Im Kampf gegen das Aussterben bedrohter Tierarten hat die Stiftung Artenschutz in Kooperation mit der Agentur McCann sowie deren Digital-Ableger MRM//McCann das Projekt Animachine ins Leben gerufen: Dafür stellte man Anfang April in einem Berliner Shoppingcenter einen 3D-Drucker auf, der bei jedem Tweet mit dem Aktions-Hashtag #animachine Schicht für Schicht die Figur eines Goldkopflanguren ausdruckte (siehe oben). Diese Affenart steht auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten und ist mit nur noch 53 Exemplaren vom Aussterben bedroht. Die Vorlage entwarf spanische Street-Artist Sam3.

Für den Druck einer vollständigen Figur benötigte die Animachine 500 Tweets. Mit insgesamt 2.890 Mal relevanten Tweets innerhalb von vier Tagen stellte der Drucker insgesamt fünf Affenfiguren fertig. Die Besucher konnten vor Ort live beobachten, wie die Figuren entstehen, oder auf der eigens für die Aktion eingerichteten Microsite den Druckstatus verfolgen und über Social-Media-Kanäle teilen.

Die originellen Druckfiguren sollen auf der Plattform »eBay für Charity» versteigert werden, der Erlös der Versteigerung kommt der Stiftung Artenschutz und dem Wiederaufbau der Bestände bedrohter Tierarten zugute.




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