Web-TV

Die Geschichte der Konvergenz zwischen Internet und Fernsehen schlägt schon seit der Jahrtausendwende ihre Blüten – möglich machte es die Entwicklung und zunehmende Verbreitung des Digitalfernsehens seit etwa 1993. Schon auf der IFA 2001 präsentierte etwa der Radio- und Fernsehgerätehersteller Grundig unter dem Motto »Internet@TV« ein modulares TV-Gerät Namens Lenaro 92, das Einschübe für Internet-TV-Komponenten vorsah, mit deren Hilfe sich Web-Inhalte auf die Mattscheibe des Geräts bringen ließen. PC- und Set-top-Box-basiertes Internetfernsehen entfaltete dann um das Jahr 2004 erste zögerliche Marktrelevanz. Dann schien für einige Zeit Flachbild-TV als das Gebot der Stunde das Thema in den Hintergrund zu drängen.

Und so nahm das Internet-TV zunächst eher den umgekehrten Weg: Wer schaut heute nicht in einer der Internet-Mediatheken der öffentlich-rechtlichen oder privaten TV-Sender fern – wenn auch auf dem Desktop, Laptop oder auf einem mobilen Device? Das neuerliche Erstarken des Internetfernsehens auf der guten, »alten« Glotze unter dem Stichwort Smart-TV respektive HbbTV (Hybrid Boradcasting Broadband TV) mutet da fast wie ein Anachronismus auf die Zeit der ersten Dotcom-Blase an – inklusive Pay-TV à la Leo Kirch.

All das will natürlich ansprechend gestaltet sein – wobei »Konvergenz« und »Usability« die entscheidenden Stichwörter abgeben, dicht gefolgt von »User Experience« vor allem mit Blick auf die Web-TV-Steuerungsdialoge mittels klassischer TV-Fernbedienungen oder Smartphone-Apps. Einige Digitalagenturen haben sich längst auf diesen Sektor spezialisiert oder Abteilungen mit entsprechender Expertise eingerichtet. PAGE schaut den Akteuren bei der Entwicklung von Web-TV-Formaten und Smart-TV-Remote-Controls über die Schulter und berichtet über neue Konzepte und Kanäle.

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